70-jähriger Dortmunder stürzt mit Flugzeug ab

Glück im Unglück

Es war Glück im Unglück, dass er unverletzt und nur mit einem Schock davongekommen ist: Am Mittag des Pfingstsonntages ist ein Ultraleichtflugzeug in Marl abgestürzt. Der Pilot war ein Flugschüler aus Dortmund und bereits 70 Jahre alt. Das Flugzeug wurde beim Absturz vollkommen zerstört.

DORTMUND/MARL

, 05.06.2017, 16:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Flugzeug stürzte in ein Roggenfeld.

Das Flugzeug stürzte in ein Roggenfeld.

Am Mittag des Pfingstsonntag ist in Marl ein Ultraleichtflugzeug abgestürzt. Gegen 11.30 Uhr wurden die Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr mit der Meldung „Flugzeugabsturz“ zum Flugplatz Loemühle alarmiert. In dem Flugzeug saß ein 70-Jähriger Flugschüler aus Dortmund. 

Flugschüler bleibt unverletzt

Die Ermittlungen zu den Ursachen des Absturzes dauerten auch am Pfingstmontag noch an. Aus bislang unbekannten Gründen verlor der 70-Jährige die Kontrolle über die Maschine und krachte in ein Roggenfeld neben dem Flugplatz Loemühle. Er blieb bis auf einen Schock unverletzt und konnte sich selbst aus dem völlig zerstörten Ultraleichtflugzeug befreien. Der Fluglehrer soll sich nach Informationen unserer Redaktion zu diesem Zeitpunkt auf dem Flugplatz befunden und Funkkontakt mit seinem Flugschüler gehalten haben. 

Das rund 40.000 Euro teure Flugzeug wurde dabei aber total zerstört und muss nun geborgen werden. Die Feuerwehr Marl erschien mit den Löschzügen der Hauptwache und der Freiwilligen Feuerwehr Lenkerbeck vor Ort. Der Pilot wurde vom Rettungsdienst samt Notarzt untersucht. Neben der Kriminalpolizei erschien auch ein Experte der Luftaufsicht der Bezirksregierung Münster am Unfallort.

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