Anna wollte ein anonymes Grab neben ihrem Ehemann. Das Foto zeigt symbolisch die Wiese für anonyme Bestattungen auf dem Hauptfriedhof. Anna fand auf einem anderen Friedhof in Dortmund ihre letzte Ruhe. © Stephan Schütze
Angehörige erzählen

79, topfit – dann kam Covid: Die Geschichte einer Dortmunder Corona-Toten

Anna (79) hat kein BVB-Spiel verpasst, war ständig unterwegs, hatte eine große Familie. Dann kam Corona. Die Geschichte einer von mittlerweile über 120 Dortmunder Corona-Toten.

Vor zwei Monaten war in Annas Leben noch alles in bester Ordnung: „Natürlich hat sie noch in der eigenen Wohnung gelebt, sie war ja topfit, immer unterwegs. Sie sah auch nicht aus wie 79 – eher wie 65. Oder 62. Sie hat im Leben nicht eine Zigarette geraucht – die Lunge war tadellos. Bis Corona kam, da war sie kaputt.“

Gesellig, fußballbegeistert, viel unter Leuten

Zwei Tage nach einer Feier plötzlich Kopfschmerzen

Im Krankenhaus verschlechtert sich der Zustand

„Die Lunge war total verkrustet“

Eine Enkelin nimmt Annas Fingerabdrücke für ein Tattoo

„Corona trifft einen jetzt selbst“

Letzter Wunsch: Anonymes Grab bei ihrem Ehemann

Über die Autorin
Redakteurin
1983 im Münsterland geboren, seit 2010 im Ruhrpott zuhause und für die Ruhr Nachrichten unterwegs. Ich liebe es, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und vor allem: zuzuhören.
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