86-Jährige macht sich für ihr Wohnumfeld in Wickede stark

Bessere Gehwege

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die darüber entscheiden, ob man sich im eigenen Wohnumfeld wohlfühlt oder nicht. In Wickede setzt sich eine 86-Jährige für Verbesserungen ein.

Wickede

, 27.06.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erika Lietzau freut sich mit den beiden SPD-Politikern Friedhelm Sohn und Dirk Sanke über die sanierten Gehwege am Brütingsweg in Wickede

Erika Lietzau freut sich mit den beiden SPD-Politikern Friedhelm Sohn und Dirk Sanke über die sanierten Gehwege am Brütingsweg in Wickede. © Andreas Schröter

Erika Lietzau (86) lässt nichts auf die Dogewo-Wohnsiedlung am Brütingsweg in Wickede kommen. „Haben wir es nicht schön hier?“, fragt sie immer wieder. Aber eines hat sie in den vergangenen Jahren doch gestört: die völlig maroden Gehwege, die vor allem für die vielen älteren Mitbewohner ein Problem seien. Allein in ihrem Haus am Brütingsweg 11 wohnen sieben Rollatorfahrer. „Erika, kümmere dich mal darum“, habe sie immer wieder gehört.

Kleine Missstände aus Wickede

Das hat sie getan und sich an die SPD Wickede gewandt, die bei ihrer Nachbarschaftskampagne jedes Jahr im Sommer die kleinen Missstände des Stadtteils sammelt. Und das durchaus mit Erfolg: Der Gehweg am Brütingsweg ist saniert und teils mit Absenkungen versehen worden, um es den Rollatorfahrern leichter zu machen. Die SPD will sich nun für weitere Absenkungen stark machen.

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Wie Mitglied Dirk Sanke erklärt, habe die Stadt auch gleich den Straßenbelag mit ausgebessert. Wenn die Straße komplett neu gemacht worden wäre, hätten die Anwohner nach dem Kommunalen Abgabegesetz (KAG) einen Teil der Kosten tragen müssen. So gesehen sei die einfache Sanierung die bessere Lösung.

Anregungen und Hinweise zur Verbesserung der Situation in Wickede können an den Vorsitzenden der SPD Wickede, Stefan Vorbau (stefan.vorbau@icloud.com) und Dirk Sanke (sandiro64@googlemail.com) gegeben werden.

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