Abschleppen in der City: In Dortmund helfen „nur sehr rigorose Maßnahmen“

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Als Anwohner der Silberstraße bin ich froh, dass John Heaven die Äußerungen ihres Redakteurs korrigiert hat.

Seit die Silberstraße vom Kreisverkehr bis zum Hansaplatz als verkehrsberuhigter Bereich in Betrieb genommen wurde, ist es mit der Ruhe für die Anwohner vorbei.

Das liegt zum einen an der Ahnungslosigkeit oder auch Dreistigkeit vieler Autofahrer, die sich auch nicht durch freundliche Hinweise auf die Abschleppgefahr zu einem Standortwechsel bewegen ließen und lassen.

Sogar die Zufahrt zum Parkplatz der Propsteigemeinde, durch eine Schranke eigentlich klar zu erkennen, wird immer wieder zugeparkt. Vor der Installation der Schrankenanlage für den privaten Parkplatz des Jugendgästehauses wurde übrigens auch dort ständig wild geparkt.

Als Anwohner habe ich schon aus Notwehr regelmäßig die Verkehrsüberwachung informiert. Es ist leider so, dass in unserer Stadt nur sehr rigorose Maßnahmen dazu führen, die Okkupation auch noch des letzten Winkels durch Blechkisten auf vier Rädern einzudämmen.

Naivität der Planer ist allerdings genauso ärgerlich

Genauso ärgerlich ist allerdings die Naivität der Planer, eine solch einladende Fläche lediglich mit einem einzigen blauweißen Schild an einer Ausfahrt eines Kreisverkehrs als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen und dann davon auszugehen, dass das Ganze funktioniert.

Immerhin scheint sich jetzt nach Jahren etwas zu tun. Warum das so lange gedauert hat, kann nur die Stadt Dortmund beantworten.

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