Achtjährige legen Steine auf Gleise

Lebensgefährlicher Leichtsinn

Die Bundespolizei hat am Montagnachmittag zwei achtjährige Jungen erwischt, die am Bahnübergang an der Rahmer Straße Schottersteine auf die Gleise gelegt hatten. Die Steine hätten die Kinder in Lebensgefahr bringen können.

HUCKARDE

, 28.03.2017, 15:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Kinder hatten gegen 16.30 Uhr etwa auf einem Meter Gleis mehrere Schottersteine platziert und sich in einem nahen Gebüsch versteckt. "Sie wollten offenbar dabei zusehen, wie ein Zug die Steine zerfährt", sagte Bundespolizeisprecher Volker Stall.

Eine Neugier, die tödlich hätte enden können: Wenn ein Zug Steine überfährt, können diese zu geschossen werden, warnt Stall. In Huckarde war das Versteck der Kinder nur wenige Meter von den Gleisen entfernt. "Sie wären nicht die ersten, die ein Stück Stein an den Kopf kriegen", so Stall.

Glücklicherweise bemerkte ein Lokführer, der den Bahnübergang auf dem anderen Gleis passierte, die Schottersteine und die Kinder rechtzeitig und alarmierte die Bundespolizei. Die konnte die Steine entfernen, bevor ein Zug sie überfuhr. Die beiden Jungen lieferten die Polizisten bei ihren Eltern ab. Dort erwartete sie wahrscheinlich eine Standpauke. 

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