Achtung: Ratten bekämpfen

Bei ihrem Anblick könnten viele Leute einfach nur weglaufen, so groß ist der Ekel vor Ratten. Damit ihre Zahl nicht überhand nimmt, ruft das städtische Ordnungsamt alle Grundstückseigentümer auf, sich an der möglichst flächendeckenden Rattenbekämpfungs-Aktion zu beteiligen.

28.01.2009, 17:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

258 Familien, die vom Hochwasser am 26. Juli geschädigt wurden, dürfen auf weitere finanzielle Hilfe hoffen. An sie wird das Geld verteilt, dass die das Land NRW als Fluthilfe zur Verfügung stellt. Die Landesregierung Vom 2. bis zum 20. Februar soll der diesjährige Schlag gegen die grauen Nager erfolgen. Im Anschluss an die Großaktion führt das Tiefbauamt eine gezielte Bekämpfung im gesamten städtischen Kanalnetz durch.

Alle sollen mitmachen

Grundstückseigentümer oder sonstige Grundstücksberechtigte sind dazu verpflichtet, Ratten zu bekämpfen. Grundlage dazu ist die so genannte Verkehrssicherungspflicht. Entsprechende Regelungen gibt es aber auch im Infektionsschutzgesetz. Eine derartige Großaktion mache nur Sinn, wenn alle, die auf ihren Grundstücken Ratten festgestellt haben oder vermuten, mitmachen.

Wie die Tiere beseitigt werden, bleibt jedem selbst überlassen. Die Eigentümer können Anti-Ratten-Mittel in Apotheken, Samenhandlungen und Fachgeschäften preiswert erstehen oder einen professionellen Schädlingsbekämpfer beauftragen. Die Stadt Dortmund geht auf Privatgrundstücken seit der Schließung der städtischen Desinfektionsanstalt 1987 nicht mehr gegen die lästigen Nager vor.

Soweit Bürger Ratten auf städtischen Grundstücken feststellen, sollten sie die Stadt informieren. Entweder unter der Zentral-Nummer Tel. 50-0, bzw. 50-2 88 88 oder 50-26 3 79.

Für den Einsatz von Gift sind Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Wer Ratten bekämpft, sollte gut sichtbare Warnhinweise aufstellen. In Wohngebieten mit hohem Ausländeranteil sollten diese mehrsprachig sein. Das Ordnungsamt gibt die Schilder kostenlos ab: Zimmer G 337, Olpe 1. Wichtig: Auf Spielplätzen kein Gift auslegen.

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