Achtung Staugefahr: Eine Zufahrtsstraße in Dortmund wird zum Nadelöhr

Donetz-Baustelle

Diese Baustelle wird Wirkung zeigen: Eine der zentralen Zufahrtsstraßen in die Dortmunder Innenstadt wird über eine längere Strecke ab dem 24. August nur einspurig befahrbar sein.

Dortmund

, 20.08.2020, 13:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im Herbst 2019 ließ Donetz in einem ersten Bauabschnitt an der Bornstraße Kabel verlegen. Jetzt folgt der zweite Bauabschnitt in Richtung Norden.

Im Herbst 2019 ließ Donetz in einem ersten Bauabschnitt an der Bornstraße Kabel verlegen. Jetzt folgt der zweite Bauabschnitt in Richtung Norden. © Martina Niehaus (Archiv)

Sie ist eine der wichtigsten Zufahrtstraßen für Pendler aus dem Dortmunder Nordosten, aus Richtung Lünen und von der Autobahn 2 in Richtung Innenstadt. Deshalb wird die Baustelle im Bereich Derner Straße/Bornstraße, die Versorgungsleitungs-Betreiber Donetz ankündigt, mit Sicherheit Folgen haben. Denn es drohen Staus.

Dafür sprechen auch die Erfahrungen der Vergangenheit. Denn im Herbst 2019 ließ DEW-Tochter Donetz in einem ersten Bauabschnitt auf der Bornstraße in Höhe der Kreuzung Glückaufstraße/Juliusstraße Mittelspannungskabel verlegen, was in Stoßzeiten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.

Jetzt folgt weiter nördlich der zweite Bauabschnitt über insgesamt 3 Kilometer. Ab dem 24. August (Montag) steht dabei zunächst auf der Derner Straße und der Bornstraße ab der Oberevinger Straße (das ist in Höhe der Grünanlage An den Teichen) bis zur Bornstraße 184 kurz vor der Kreuzung Glückaufstraße, stadteinwärts nur eine Fahrspur zur Verfügung. Fußgänger und Radfahrer werden an den Baufeldern vorbeigeleitet, kündigt Donetz an.

Der Baustellen-Bereich liegt im Übergang zwischen Derner Straße (oben) und Bornstraße (unten).

Der Baustellen-Bereich liegt im Übergang zwischen Derner Straße (oben) und Bornstraße (unten). © Oskar_Neubauer

Das Nadelöhr auf einer Strecke von mehr als einem Kilometer Länge bleibt hier voraussichtlich bis Mitte November bestehen. Anschließend wandert die Baustelle und damit die Staugefahr in Richtung Norden bis in Höhe Schulte Rödding. Das gesamte Projekt will Donetz bis Mitte 2021 abschließen.

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