Aggressive Vorfälle: 33-Jähriger fordert Bundespolizisten zum Kampf auf

Dortmunder Hauptbahnhof

Im Dortmunder Hauptbahnhof ist es am Wochenende zu aggressiven Vorfällen gekommen. Ein Mann wollte mit Polizisten kämpfen, ein anderer konnte nicht verwinden, dass sein Zug Verspätung hatte.

Dortmund

, 26.07.2021, 08:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Bundespolizei im Dortmunder Hauptbahnhof hatte am Wochenende einiges zu tun (Archivbild).

Die Bundespolizei im Hauptbahnhof hatte am Wochenende einiges zu tun (Archivbild). © Kevin Kindel

Mit aggressiven Übergriffen hatten es Bundespolizisten und eine Bahnmitarbeiter am Wochenende im Hauptbahnhof zu tun.

Auf Ärger abgesehen hatte es ein 33-jähriger Mann auf Mönchengladbach am frühen Samstagmorgen (3 Uhr). Zuvor war er eines Zuges verwiesen worden, und er hatte einen Platzverweis bekommen. Das muss laut Bundespolizei den Mann derart erbost haben, dass er gegen einen Streifenwagen der Bundespolizei trat und schlug. Schließlich forderte er die Beamten auf auszusteigen und beleidigte sie, wie es in einer Mitteilung der Bundespolizei heißt. Schließlich forderte er sie zum Kampf heraus.

Da sich der Mann nicht beruhigen ließ, wurde er in das Gewahrsam der Polizei in Dortmund eingeliefert. Die Bundespolizei leitete anschließend ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Beleidigung, Bedrohung und Sachbeschädigung ein.

Angriff mit Bierflasche

Offenbar verärgert war auch ein 50-Jähriger am Freitagabend. Weil seine Zugverbindung ausgefallen war, soll er laut Polizeibericht eine Bahnmitarbeiterin an einem Infoschalter angegriffen haben.

Laut Zeugen soll der Mann eine gefüllte Bierflasche in Richtung des Schalters geworfen haben. Aufgrund der Geschehnisse konnte die Bahnmitarbeiterin ihren Dienst nicht fortsetzen. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest und brachten ihn zur Bundespolizeiwache.

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