AKK-Kinderladen kommt nach Wasserschaden in Hörde unter

Kita aus dem Klinikviertel

Es ist eine gute Tat zur Adventszeit: Der AKK-Kinderladen aus dem Klinikviertel erhält kurzfristig ein Übergangsdomizil in Hörde. Ein Wasserrohrbruch hatte die Räume an der Beurhausstraße im November unbenutzbar gemacht. Jetzt hat das Wohnungsunternehmen GWS seine Hilfe angeboten.

DORTMUND

, 27.11.2015, 17:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
AKK-Kinderladen kommt nach Wasserschaden in Hörde unter

Sie freuen sich über die Rettung für den AKK-Kinderladen (v.l.): GWS-Prokurist Boris Deuter, Leiterin Katrin Mann, Sina Mügge, Sebastian Maaß mit Jesse, Markus List sowie Emilia, Luk und Luna vor den neuen Räumen in Hörde.

Das Wohnungsunternehmen GWS stellt Räume an der Aldinghofer Straße 10 zur Verfügung - aufatmen bei der freien Elterninitiative aus dem Kreuzviertel nach intensiven Wochen. Seit am 3. November eine geplatzte Wasserleitung' tag=' die Räume an der Beurhausstraße über Nacht unbenutzbar gemacht hat, sind die Eltern „am absoluten Limit“' tag=', so Sina Mügge, eine der Mütter aus dem AKK.

Weil die Eltern im Konzept des Aktionskreises Kritischer Kindergarten selbst die Betreuung übernehmen, wird ohne feste Räume gerade jeden Tag neu improvisiert. „Deshalb ist das hier ein absoluter Glücksfall“, sagt Vater Sebastian Maaß beim ersten Besuch in Hörde am Freitagmorgen.

Rettung zur richtigen Zeit

Dort sind die Räume der GWS wie geschaffen für Kindergärten im Übergang. In den vergangenen Jahren kamen hier der katholische Kindergarten St. Clara und die AWO-Kita vom Phoenix-See während des Umbaus unter. „Deshalb haben wir die Immobilie sofort angeboten, als wir von dem Problem gehört haben“, sagt GWS-Prokurist Boris Deuter.

Die Räume sind bezugsfertig, es steht noch die offizielle Baugenehmigung durch die Stadt aus. „Wenn die vorliegt, können wir sofort die Schlüssel übergeben“, sagt Deuter. Mindestens ein halbes Jahr wird die Reparatur der Räume in der Beurhausstraße dauern.

Erster Test bestanden

Den AKK besuchen 36 Kinder, es gibt sieben Erzieher. Luna, Luk, Emilia und Jesse sind die ersten Vier, die am Freitag die neuen Räume in Hörde erobern. Anfangs noch staunend („Hier sind ja gar keine Möbel drin!“), dann mit immer weniger Scheu. Küche, Toberaum, viele Entdecker-Ecken.

Der Schnell-Check der Kleinen ergibt: alles da, was es für den Kindergarten-Alltag braucht. Für die meisten Eltern bedeutet das neue Domizil etwas mehr Fahrtzeit – aber eben auch eine große Erleichterung nach dem größten Schock in der bereits 45-jährigen Geschichte der Kindergarten-Initiative. 

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