Aktion gegen Raser am Wall - Polizei legt 12 Autos still

Polizei-Mustang als Blickfang

Der Dortmunder Wall ist traditionell eine beliebte Rennstrecke für Raser - und deshalb auch immer wieder Schauplatz von Großkontrollen der Polizei. Bei einer Großkontrolle am Samstag wurden 130 Autos kontrolliert. Zwölf von ihnen durften nicht weiterfahren. Für das meiste Aufsehen sorgte jedoch ein besonderer Polizeiwagen.

18.06.2017, 16:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Aktion gegen Raser am Wall - Polizei legt 12 Autos still

Die Polizei hat am Samstag Raser kontrolliert. Am Ostwall präsentierten die Beamten einen 455 PS starken Mustang als Beispiel für erlaubtes Tuning

Die Dortmunder Polizei hat am Tag der Verkehrssicherheit am Samstag in der Innenstadt Autos kontrolliert und zum Thema Raser- und Tuningszene informiert. Ziel war es, gegen Raser und illegale Rennen in Dortmund vorzugehen, teilte die Polizei in einer Pressemitteilung mit.

Insgesamt haben die Beamten 130 Fahrzeuge kontrolliert. Viele Änderungen an Wagen seien nicht eingetragen gewesen oder wiesen technische Mängel auf. Besonders auffällig war laut Polizei ein 23-jähriger BMW-Fahrer aus Hagen. Trotz „frischer“ Hauptuntersuchung hatte sein Auto drastische Mängel. Weiterfahren durfte er deshalb nach der Kontrolle nicht mehr.

So sieht die Bilanz der Polizei insgesamt aus:

  • Es gab 47 Verwarnungsgelder und sieben Ordnungswidrigkeits-Anzeigen für Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit.
  • 14 Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen Erlöschen der Betriebserlaubnis und technischer Mängel.
  • Zwölfmal wurde die Weiterfahrt untersagt.
  • Vier Strafanzeigen: eine wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss, drei wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
  • 46 Verwarnungsgelder wegen sonstiger Verstöße.

Mustang war Beispiel für erlaubtes Tuning

Am Ostwall präsentierte die Polizei selbst ein ziemlich schnelles Fahrzeug: einen Mustang mit 455 PS als Beispiel für erlaubtes Tuning. Etliche Neugierige haben das Show-Auto begutachtet – und ein Junggesellinnen-Abschied posierte fürs Foto mit dem schnellen Wagen, teilte die Polizei auf Twitter mit.

In Zukunft soll es weitere Raser-Kontrollen geben.

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