Anfangs gab es wenige Probleme, jetzt sorgen die E-Scooter fast täglich für Ärger

Elektroroller

Lange hieß es, die neuen E-Roller in der Stadt seien kein Problem für die Verkehrssicherheit. Jetzt zieht die Polizei Bilanz und sagt: Es gibt täglich Ärger mit E-Scootern in Dortmund.

von Patricia Friedek

Dortmund

, 27.09.2019, 12:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Anfangs gab es wenige Probleme, jetzt sorgen die E-Scooter fast täglich für Ärger

Die Polizei zieht eine erste Bilanz nach 2,5 Monaten mit E-Scootern in Dortmund. © dpa

Seit rund zweieinhalb Monaten gehören die E-Scooter zum Stadtbild in Dortmund. Lange hieß es von der Polizei, die Roller führten zu keinen gravierenden Problemen im Straßenverkehr. Doch jetzt gibt die Behörde eine erste Bilanz heraus, die zeigt, dass es fast täglich und manchmal sogar mehrfach pro Tag zu Unfällen mit E-Scootern kommt. Zwischen dem 20.8. und dem 26.9. gab es laut der Bilanz insgesamt 22 Fälle.

Besonders gehäuft traten dabei Fahrten unter Einfluss von Alkohol oder anderen Betäubungsmitteln auf. So fuhr zum Beispiel ein E-Scooter-Fahrer am 15.9. alkoholisiert auf einem Parkplatz gegen einen Streifenwagen der Polizei.

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Eine Woche später habe laut Polizei ein alkoholisierter Fahrer versucht, mit dem Scooter vor einer Polizeikontrolle zu flüchten. Die Beamten stellten ihn und wurden leicht verletzt, als der Fahrer sich wehrte.

Auffällig bei den Unfällen ist, dass die meisten sich zu späten Abendstunden oder mitten in der Nacht zutrugen. Zwei Unfälle durch Materialfehler hat die Polizei außerdem veröffentlicht: Als plötzlich jeweils die Lenkstangen der Roller brachen, stürzten die Fahrer.

Im Zuge der Bilanz weist die Polizei noch einmal auf die Regeln für E-Scooter hin. So ist das Fahren unter Alkoholeinfluss, das Fahren auf dem Gehweg oder das Bedienen von Handys während der Fahrt verboten.

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