Alles Wichtige zum Dortmunder Vatertag in Corona-Zeiten

rnAktuelle Regeln

Bollerwagen, Bratwurst und Bier: Christi Himmelfahrt ist auch der Vatertag - und den feiern viele Männer sogar wenn sie keine Kinder haben. Das muss man in diesem Corona-Jahr beachten.

Dortmund

, 20.05.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Dortmunder Westpark ist normalerweise ein absoluter Vatertags-Hotspot. Am verlängerten Wochenende ab Christi Himmelfahrt (diesmal am 21.5.) findet in der Regel das Westparkfest mit Open-Air-Konzerten und einem großen Flohmarkt statt. Wegen des Coronavirus ist das in diesem Jahr aber nicht möglich. Und es muss noch mehr beachtet werden:

? Wer darf aktuell zusammen unterwegs sein?

Große Feste und Bollerwagentouren mit vielen Teilnehmern sind im Mai 2020 abgesagt. Was jedoch nicht heißt, dass die Dortmunder nicht vor die Tür gehen können. Erlaubt ist ein Treffen in der Öffentlichkeit mit dem eigenen und einem weiteren Haushalt. Außerdem können sich „Verwandte in gerader Linie“ treffen, also Eltern und ihre Kinder oder Geschwister.

Die aktuelle Regel besagt auch, dass sich zum Beispiel zwei Wohngemeinschaften miteinander treffen können. Sieht man acht Erwachsene in der Öffentlichkeit zusammen, muss das also nicht zwangsläufig verboten sein. Trotzdem sollte der Mindestabstand von 1,50 Metern zum Infektionsschutz eingehalten werden.

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? Wie sieht‘s mit dem traditionellen Grillen aus?

In den Dortmunder Parks gibt es mehrere offizielle Grillplätze. Doch von der Stadt Dortmund heißt es aktuell: Grillen und und das Rauchen von Shishas sind für „mehrere Personen im öffentlichen Raum unter freiem Himmel verboten“.

Durch die gemeinsame Zubereitung von Nahrung oder das Umherreichen der Shisha bestehe ein erhöhtes Infektionsrisiko. Laut der Westpark-Ordnung, die vor einem Jahr in Kraft getreten ist, ist laute Musik aus elektronischen Geräten dort übrigens ebenfalls nicht mehr erlaubt. Picknicks ohne Grill sind jedoch seit einer Neufassung der Corona-Schutzverordnung vom Mittwoch (20.5.) wieder möglich.

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? Wo können Dortmunder den Feiertag verbringen?

Viele Restaurants und Kneipen sind inzwischen wieder geöffnet - sie müssen den Mindestabstand zwischen den Sitzplätzen gewährleisten. Clubs und Discos sind weiterhin geschlossen, ebenso die Schwimmbäder der Stadt. Im Dortmund-Ems-Kanal ist das Baden grundsätzlich verboten.

Zoo und Westfalenpark sind wieder geöffnet, am Phoenix-See gilt seit Anfang April eine Einbahnstraßenregelung. Das heißt, dass Fußgänger nur noch im Uhrzeigersinn um das Gewässer herumlaufen dürfen, um sich möglichst nicht zu begegnen.

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? Was passiert, wenn sich jemand nicht an die Regeln hält?

Wer die oben genannten Abstandsregeln bricht, muss laut Stadtverwaltung mit einem Bußgeld von mindestens 200 Euro pro Person rechnen.

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