Alte Bahn-Unterführung: Fußgänger kriegen keinen eigenen Gehweg

Gefahren im Straßenverkehr

Alte Bahnunterführungen sind oft schön anzuschauen. Doch sind sie oft ziemlich schmal - und daher eine Gefahr für Fußgänger. So wie an einer Stelle in Sölde.

Sölde

, 26.10.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fußgänger können schlecht die Bahnunterführung passieren.

Fußgänger können schlecht die Bahnunterführung passieren. © Jörg Bauerfeld

Eine „blöde Ecke“ nennt man wohl die Straßenführung der Jasminstraße genau im Bereich der Sportanlage des VfR Sölde. Denn hier macht die Straße, die aus Richtung Holzwickede nach Sölde führt, einen ziemlich unübersichtlichen Knick.

Und genau in diesem Knick gibt es noch eine alte Bahnunterführung, die ziemlich schmal ist. Für Verkehrsteilnehmer ist diese Stelle tückisch. So passen zwei Fahrzeuge nicht nebeneinander durch. Auch für Fußgänger und Radfahrer ist es immer wieder ein Abenteuer, die Unterführung zu nutzen.

Kein Platz für Radfahrer und Fußgänger

Denn es gibt weder einen Fußweg noch einen Radstreifen oder gar Beleuchtung. Vor allem im Sommer nutzen viele Jugendliche die Unterführung, um auf den Platz des VfR Sölde zu gelangen. Für das CDU-Ratsmitglied Ute Mais ein Signal, um die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern.

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Das scheitert aber an der Breite der Fahrbahn - das kam jetzt bei einem Ortstermin heraus. „Bei der Breite von 4,20 Meter ist es nicht möglich, einen Gehweg abzutrennen“, so Bezirksbürgermeister Jürgen Schädel.

Die Krux an der Sache - die Unterführung wird auch von Lkw genutzt und das passe dann nicht mehr. Was aber kommen soll, ist eine Beleuchtung - und die relativ zeitnah.

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