Alte Möbel helfen bei Demenz

31.01.2008, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Alte gut erhaltene Möbel und Gegenstände gesucht: Für die patientengerechte Einrichtung der Demenzstation im Pflegewohnstift Rodenbergtor in Aplerbeck bittet das Dortmunder Netzwerk Gesundheit um Spenden gut erhaltener Gegenstände aus den 30er bis 60er Jahren. "Von altem Spielzeug, Werkzeug, Koffern, Küchengeräten, Instrumenten, Radios bis hin zu Möbeln kann alles verwendet werden", sagt Horst Volmer, Vorstand des Vereins. Die Sachspenden werden vom Netzwerk abgeholt.

Für Demenzkranke ist die Vergangenheit oft die einzige Erinnerung, neue Erfahrungen werden kaum registriert. "Länger zurückliegende Erlebnisse sind bei Demenzkranken abgelegt und meist noch gut abrufbar", sagt Kerstin Diepenbeck-Schenk, Leiterin der Demenzstation im Pflegewohnstift. Gefühle helfen dem Gedächtnis, das Ereignis abzuspeichern und es so in den Speicher für so genannte alte Information aufzunehmen. "Bei Erinnerungen an frühe Ereignisse ihres Lebens werden Demenzkranke lebendig und gesprächsbereit", weiß Diepenbeck-Schenk.

Wer demente Menschen unterstützen möchte und gut erhaltene alte Möbel abzugeben hat, kann sich beim Netzwerk Gesundheit e. V. unter Tel. 22 53 990 melden.

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