Alte Unterhose verursachte das Hochwasser im Hoeschpark

Verstopfte Pumpe

Der Pegelstand im Hoeschpark sinkt wieder: Zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr und Mitarbeiter des Dortmunder Pumpenherstellers Wilo haben am Montag damit begonnen, die Ursache des Hochwassers im Wald zu bekämpfen. Dabei spielte eine alte Unterhose eine große Rolle.

DORTMUND

, 21.04.2015, 15:43 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Wald des Hoeschparks gleicht derzeit einer Sumpflandschaft. Die Pumpe, die das Regenwasser eigentlich in die Kanalisation pumpt, ist kaputt. Das Wasser konnte nicht abfließen, der Pegel stieg. Fußwege rund um den See und den Wald waren gesperrt. Doch die Pumpe konnte nicht repariert werden, eben weil der Wasserstand zu hoch war.

Erst mit der Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr gingen die Arbeiten voran. Ehrenamtliche Brandschützer aus Bodelschwingh und Mengede verlegten am Montag zunächst rund 400 Meter Schlauchleitungen im Hoeschpark, um Wasser aus dem überfluteten Areal in die Kanalisation zu pumpen. Laut Pressemitteilung wurden so bis zu 6500 Liter pro Minute abgepumpt.

Pumpe aus dem Schacht geholt

Und der Wasserspiegel sank. Mit einem Traktor wurde die Abdeckplatte des Pumpenschachtes entfernt. Während die Feuerwehr abpumpte, konnte ein Wilo-Mitarbeiter die kaputte Grundwasser-Pumpe aus dem Schacht holen. Eigentlich sollte sofort eine neue Pumpe eingebaut werden - weil das Befestigungsgestänge aber ebenfalls beschädigt war, muss der Austausch nachgeholt werden. 

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Feuerwehr pumpt Wasser aus dem Hoeschpark ab

Der Hoeschpark-Wald steht unter Wasser - wegen einer defekten Pumpe. Zwei Löschzuge der Freiwilligen Feuerwehr haben jetzt vor Ort die Reparaturarbeiten des Pumpenherstellers Wilo unterstützt.
21.04.2015
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Gemeinsam arbeiteten Wilo und Freiwillige Feuerwehr an einer Lösung für das Hochwasser im Hoeschpark.© Foto: René Werner / IDA News
Mehrere Hochleistungspumpen waren im Einsatz.© Foto: René Werner / IDA-News
Der Wasserstand war so hoch, dass viele Wege im Hoeschpark gesperrt waren.© Foto: René Werner / IDA-News
Die Feuerwehr legte rund 400 Meter Schlauchleitungen im Hoeschpark.© Foto: René Werner / IDA-News
Die Freiwillige Feuerwehr schickte zwei Löschzüge.© Foto: René Werner / IDA-News
Das Wasser musste aus dem überfluteten Wald in die Kanalisation gepumpt werden.© Foto: René Werner / IDA-News
Das Regenwasser konnte nicht abfließen, weil die Pumpe defekt war.© Foto: René Werner / IDA-News
Bei dem Wasser handelt es sich um normales Regenwasser.© Foto: René Werner / IDA-News
Der Pumpenhersteller Wilo wollte den Defekt beheben - kam aber durch die Wassermengen nicht an die Pumpe heran. Deshalb half die Freiwillige Feuerwehr aus.© Foto: René Werner / IDA-News
Gemeinsam arbeiteten Wilo und Freiwillige Feuerwehr an einer Lösung für das Hochwasser im Hoeschpark.© Foto: René Werner / IDA-News
Mit einem Traktor wurde die Abdeckplatte des Pumpenschachtes entfernt.© Foto: René Werner / IDA-News
Mit einem Traktor wurde die Abdeckplatte des Pumpenschachtes entfernt.© Foto: René Werner / IDA-News
Mit einem Traktor wurde die Abdeckplatte des Pumpenschachtes entfernt.© Foto: René Werner / IDA-News
Während die Feuerwehr abpumpte, konnte ein Wilo-Mitarbeiter die kaputte Grundwasser-Pumpe aus dem Schacht holen. Dann untersuchten Mitarbeiter die Pumpe.© Foto: René Werner / IDA-News
Schnell fanden sie die Ursache für den Pumpendefekt - eine alte Unterhose steckte im Rohr.© Foto: René Werner / IDA-News
Eine alte Unterhose steckte im Ansaugrohr. Deshalb war die Pumpe verstopft.© Foto: René Werner / IDA-News
Ein Mitarbeiter des Pumpenherstellers Wilo zieht eine alte Unterhose aus der verstopften Pumpe im Hoeschpark.© Foto: Feuerwehr Dortmund
Insgesamt pumpte die Feuerwehr bis zu 6500 Liter pro Minute ab.© Foto: René Werner / IDA-News
Schlagworte Innenstadt, Nordstadt

Als die Helfer die defekte Pumpe untersuchten, fanden sie schnell die Ursache für den Defekt: eine alte Unterhose, die im Ansaugrohr steckte. Die Pumpe soll jetzt möglichst schnell ausgetauscht werden, damit der Hoeschpark bald wieder langfristig trockengelegt werden kann.

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