Angeklagter zog nach Diebstahl ein Messer

Gewalt-Prozess

Nach einer Serie von Gewalttaten und Diebstählen muss sich ein 41-jähriger Mann aus der Nordstadt seit Dienstag vor dem Landgericht verantworten. Zu Prozessbeginn gab der Angeklagte unter anderem zu, im August 2014 einen Ladendetektiv nach einem Diebstahl mit einem Messer bedroht zu haben.

DORTMUND

13.06.2017, 13:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Angeklagter zog nach Diebstahl ein Messer

An dieser U-Bahn-Station soll der Angeklagte eine Frau niedergeschlagen haben, weil diese ihm kein Geld geben wollte.

Der 41-Jährige zieht offenbar schon seit Jahren klauend durch die Stadt. An jenem Tag hatte er in einem Discounter eine Tüte mit Schokolade und Zigaretten gefüllt und wollte gerade den Laden verlassen, als er bemerkt und verfolgt wurde. Der Detektiv holte den Mann schließlich auf der Kieler Straße ein und sprühte eine Ladung Pfefferspray auf den Angeklagten. „Da habe ich das Messer gezogen“, gab der Mann zu. „Ich wollte nur, dass der mich nicht anpackt.“

Schlug er auch Frau nieder?

Auch im Januar und Februar 2015 soll der 41-Jährige Straftaten verübt haben. Laut Anklage schlug er in der U-Bahnstation Märkische Straße drei Passanten nieder, nachdem ihm eine Frau kein Geld geben wollte. Und in einer Bahnhofsbuchhandlung soll der Angeklagte versucht haben, Guthabenkarten zu klauen. Das jedoch streitet er ab: „Ich habe noch nie im Bahnhof geklaut. Da kann ich ihnen eine Garantie geben.“ Der Prozess wird fortgesetzt.

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