Angel-Verbot geplant

Phoenix-See

Glasklares Wasser, fast in Trinkwasserqualität. Und darin tummeln sich Hechte und Barsche. Ein gemütlicher Platz auf einem der drei Holzstege am Südufer des Phoenixsees. Angel raus und schon beißen sie an. Für Angler ist die Flutung des Sees eine paradiesische Vorstellung.

DORTMUND

von Von Julia Gaß

, 16.09.2010, 05:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Phoenix-See mit der Hörder Burg (rechts) und der Hörder Altstadt (oben rechts). Links die Kulturinsel mit dem Thomas-Konverter.

Der Phoenix-See mit der Hörder Burg (rechts) und der Hörder Altstadt (oben rechts). Links die Kulturinsel mit dem Thomas-Konverter.

Aber für bzw. gegen sie fischt die Stadt dann eine Satzung aus der Schublade, wenn der See wieder in ihren Besitz übergeht. Zurzeit ist nicht nur eine Seesatzung in Arbeit, sondern auch eine „Gemeingebrauchsverordnung“, die noch über der Seesatzung steht.   „Angeln soll danach nicht gestattet sein“, weiß Frank David, Seebetreuer beim Tiefbauamt: „Wir werden einen Hegeplan aufstellen und einen Berufsfischer beauftragen, die Raubfisch-Population einzugrenzen.“ Streng genommen wäre Angeln dann eine Ordnungswidrigkeit wie Baden oder Motorboot fahren auf dem See.   Darüber ob und wie und ob die Angler der Stadt bei Kontrollen ins Netz gehen, hat bei aber noch keiner entschieden. Denn auch auf den beiden kleinen Inseln, die außer der Kulturinsel mitten im See liegen, gäbe es nette Plätzchen zum Fischen.

Vorausgesetzt, die Angler haben ein Boot. Die Inseln sollen mit Steinquadern zum Sitzen sowie Pflanzen gestaltet werden. „Die Wasserqualität ist zur Zeit hervorragend. Die Armleuchteralgen entwickeln sich alle gut“, sagt Hüppe. Und diese Pflanzen seien empfindlich. Der See werde vor Menschen geschützt, die da nicht baden dürfen. Vom Wasser gehe keine Gefahr aus. Na dann: Petri heil.  

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