Angsträume: Diese Orte meiden Evinger Bürger

rnGefühlte Sicherheit

Dunkle Ecken, hohe Mauern und uneinsehbare Straßenzüge: In Eving gibt es unterschiedliche Ursachen für öffentliche Angsträume. Einige Stellen scheinen besonders kritisch.

Eving

, 11.12.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auf Einladung der CDU-Fraktion diskutierten Evinger Bürger jetzt über markante Stellen in ihrem Stadtbezirk, die regelmäßig von ihnen gemieden werden und deshalb als Angsträume gelten.

„An den betroffenen Orten gibt es nicht unbedingt mehr kriminelle Aktivitäten als andernorts. Vielmehr geht es darum, dass diese Ecken subjektiv angsteinflößend sind“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Petra Frommeyer.

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Bei den angesprochenen Angsträumen handelt es sich unter anderem um die Brücke zwischen Heuweg und der Straße In den Weidbüschen in Brechten, dem Fußgängertunnel an der Lindenhorster Straße sowie der Bergstraße.

Brücke über die A2 wird weiträumig gemieden

Im Fall der Brechtener Brücke geht das Angstgefühl sogar besonders weit: Viele Kinder aus dem Brechtener Norden, die beispielsweise die Grundschule am Birkenbaum besuchen, würden demzufolge lieber einen Umweg in Kauf nehmen, da die Eltern ihre Kinder nicht über die Brücke schicken möchten, so Frommeyer.

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„Obwohl dort vor einigen Jahren bereits eine bessere Beleuchtung installiert wurde, erfüllt die Brücke so trotzdem kaum ihren Zweck“, unterstreicht die CDU-Politikerin.

Insbesondere der Wunsch nach einer weiteren Beleuchtung sowie einer erhöhten Polizeipräsenz an den kritischen Ortschaften sei laut Frommeyer während der Bürgersprechstunde mehrfach genannt worden.

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