Anhalten bis Abpfiff: Weniger Dortmunder gingen während Pokalspiel aufs Klo

Mit Grafik

War das Finalspiel um den DFB-Pokal am Donnerstag so spannend, dass die Fans auf den Abpfiff warteten, um zur Toilette zu gehen? Die Aufzeichnungen der DEW21 legen das jedenfalls nahe.

Dortmund

, 15.05.2021, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das DFB-Finale war vielen Dortmundern offenbar am Donnerstag wichtiger als der Ganz zur Toilette.

Das DFB-Finale war vielen Dortmundern offenbar am Donnerstag wichtiger als der Ganz zur Toilette. © Stephan Schütze (Archiv)

Am Donnerstagabend saß offenbar ganz Fußball-Dortmund vor den TV-Geräten, um das Finalspiel um den DFB-Pokal live mitzuerleben. Auch anhand des Wasserverbrauchs der Dortmunder Haushalte war nachzuvollziehen, dass da eine heiß erwartete Partie über den Äther ging.

Dass während des Spiels wohl die meisten Dortmunder Fans auf den Gang zur Toilette verzichtet haben, um keine Sekunde des spannenden Spiels zu verpassen, legen die Aufzeichnungen der DEW21 über den Wasserverbrauch am Donnerstagabend nahe.

Exemplarischer Hochbehälter

Um das zu visualisieren haben die DEW21 exemplarisch einen Hochbehälter genommen, einem der großen Übergabepunkte zwischen der Wassergewinnung der Wasserwerke Westfalen und der Dortmunder Versorgung durch DEW21.

Aus der Statistik hat die Redaktion eine Grafik erstellt, anhand derer nachvollziehbar wird, wie sich das Pokalspiel aus Sicht der Dortmunder Versorgungsbetriebe darstellte.

„Man kann deutlich sehen, dass die Wasserabgabe am Hochbehälter zu Beginn des Spieles und in der 1. Halbzeit von 2000³ m pro Stunde auf 1600 m³ heruntergeht. In der Halbzeit steigt sie dann auf 2400 m³, um dann in der 2. Halbzeit bis kurz nach Schluss des Spieles sogar auf 1200 m³ zu sinken. Danach pendelte sich die Abgabe dann wieder ein“, erklärt DEW21-Sprecherin Gabriele Dobovisek.

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Dortmund am Abend

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