Anreise, Parkplätze, Stadioneingänge - alle Fan-Infos zu BVB gegen Schalke

Revierderby

Der BVB braucht dringend einen Sieg – und empfängt just am Samstag (25.11.) Schalke. Für den Weg zum Stadion gelten beim Revierderby wie immer spezielle Anreise-Regeln für BVB- und Schalke-Fans. In jedem Fall sollten Besucher sich früh auf den Weg machen. Eine Übersicht mit allem Wissenswerten für Fans.

DORTMUND

, 22.11.2017 / Lesedauer: 4 min
Anreise, Parkplätze, Stadioneingänge - alle Fan-Infos zu BVB gegen Schalke

BVB- und Schalke-Fans reisen beim Derby – wie in den Vorjahren – getrennt zum Signal Iduna Park in Dortmund an. © Hans Blossey

Wieso gibt es getrennte Anreisewege zum Derby BVB gegen Schalke – und wie sehen diese aus?

Die Polizei hat nach dem Derby 2012, bei dem es in Dortmund massive Ausschreitungen gab, gemeinsam mit dem BVB, Schalke 04 und Fanvertretern ein Sicherheitskonzept mit möglichst getrennten Fanwegen erarbeitet. Das gilt auch am Samstag wieder. Schalker Fans, die mit dem Auto kommen, nutzen erneut die Parkplätze A3, A4 und D2, Schalker Busse nur D2.

Per U-Bahn fahren Schalker Fans vom Hauptbahnhof ohne Zwischenhalt zur Haltestelle Westfallenhallen. Die Gelsenkirchener laufen über den Wirtschaftsweg zwischen den Westfalenhallen zum Stadion.

Wie der BVB mitteilte, haben Schalke-Fans – wie beim letzten Derby – 7000 Karten erhalten, aus Sicherheitsgründen nicht das vollständige Gäste-Kartenkontingent von 8000.

Können BVB-Fans die B1-Fußgängerbrücke an der Lindemannstraße nutzen?

Nein, sie ist am Samstag gesperrt. Denn sie führt zu dem Weg, den die Schalker nehmen. Und ein Aufeinandertreffen von Schalkern und Borussen soll ja vermieden werden. Die Regelungen gelten auch für die Abreise.

Was müssen Schalke- und BVB-Fans bei der Anreise per Bahn zum Derby noch beachten?

Schalker Fans verlassen den Hauptbahnhof über den Nordausgang und gehen dort zur U-Bahn. Dortmunder Fahrgäste und BVB-Fans erreichen am Hauptbahnhof die U-Bahnen Richtung Süden nur über den südlichen Zugang unterhalb der Treppe zur DB-Ebene. BVB-Fans können die U45 und U46 Richtung Süden nehmen und an der Haltestelle Stadion aussteigen. Auch nach dem Spiel können sie nur dort, nicht aber am Bahnhof Westfalenhallen einsteigen. Alternativ können sie die U42 bis zur Haltestelle Theodor-Fliedner-Heim nehmen.

Wo gibt es in Dortmund Park-und-Ride-Parkplätze?

An der Uni stehen Parkplätze zur Verfügung, es fahren Shuttle-Busse zum Stadion und zurück. P+R-Parkplätze gibt es unter anderem an den S- und Stadtbahn-Haltestellen Fredenbaum, Hafen, Schulte-Rödding, Lütgendortmund, Germania, Clarenberg, Hacheney, Sölde und Knappschaftskrankenhaus.

Sind zum Derby alle Parkplätze rund um den Signal Iduna Park verfügbar?

A8 kann nur befahren, wer ein Online-Ticket gekauft hat; B nur, wer ein VIP-Ticket besitzt. Und: Normale Besucher können derzeit die Parkplätze C1 und C2 nicht nutzen. Das gilt schon einige Zeit – und noch mindestens vier bis sechs Wochen. Unter dem Parkplatz C2 sind Hohlräume aus Bergbau-Zeiten entdeckt worden, die verfüllt werden müssen. Die Hälfte der 700 Parkplätze dort ist gesperrt. Die übrigen sowie alle Plätze auf C1 sind etwa Medienvertretern, Stadion-Mitarbeitern und Rollstuhlfahrern vorbehalten. Busse mit BVB-Fans parken statt auf C2 auf F2.

Was kosten Parktickets?

Auf den A-Parkplätzen an den Westfalenhallen sind 7 Euro Gebühr fällig, auf den Parkplätzen C bis F je 5 Euro. Tickets für den Parkplatz A8 sind nur online erhältlich und kosten 10 Euro plus 3 Euro Gebühr.

Reichen die Parkplätze?

In den Westfalenhallen läuft keine Parallel-Veranstaltung. 10.000 Parkplätze gibt es rund um Stadion und Westfalenhallen: „Wenn nur der BVB spielt, sind nicht alle voll“, sagt Simon Kinz vom Parkplatz-Bewirtschafter Dopark. Die Parkplätze müssten also ausreichen. Eine frühe Anreise – am besten mit Bus und Bahn – ist dennoch ratsam. Durch das Sicherheitskonzept kann alles länger dauern. Zudem dürfte in der Innenstadt viel los sein und unter anderem auf der B54 gibt es eine Baustelle.

Was ist im und vor dem Stadion zu beachten?

Es gibt zwei Eingänge am Stadion, die sowohl von BVB- als auch von Gästefans genutzt werden (Nord-Mitte und Nord-Ost). Am Eingang Nord-Mitte gibt es einen Vorbau mit vorgezogenen Schleusen, um die Fans besser zu kontrollieren und trennen zu können, teilt BVB-Organisationschef Dr. Christian Hockenjos mit. Von der Storbelallee aus gesehen gehen die Schalker Fans an diesem Eingang links ins Stadion, die Borussen rechts. Im Stadion gibt es an den Übergängen zwischen Heim- und Gastbereichen Pufferzonen, um auch dort die Fans möglichst zu trennen. Das betrifft die Nordtribüne und den Bereich zwischen Nordost-Ecke und Osttribüne.

Die Polizei Dortmund bittet „alle Fans eindringlich“, auf Pyrotechnik zu verzichten. Um das Stadion herum gilt ein Glasflaschenverbot. Größere Taschen und Rucksäcke dürfen nicht mit ins Stadion genommen werden. Die Kapazität der Abgabecontainer ist begrenzt.
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