Auf dem Platz der Deutschen Einheit haben sich vor dem Fußballmuseum in Dortmund einige wenige Gegner der Corona-Maßnahmen versammelt, um zu demonstrieren. © Oliver Schaper
Gegner der Coronaschutz-Maßnahmen

Anti-Corona-Proteste in Dortmund – mehrere Demos in wenigen Tagen

In Dortmund wird weiterhin gegen die aktuellen Coronaschutz-Maßnahmen protestiert. Gegner der Corona-Regeln haben mehrere Demonstrationen angemeldet.

Die Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich in Dortmund weiterhin schnell aus. Daher hat am Freitag (7.1.) erneut eine Ministerpräsidenten-Konferenz stattgefunden, in der über neue Corona-Schutzmaßnahmen beraten wurde.

Schon gegen die bestehenden Regeln gibt es seit Wochen öffentliche Protest-Aktionen. In Dortmund zogen zuletzt am Montag rund 700 Menschen demonstrierend über den Wall. Nun haben die Dortmunder Aktivisten mehrere neue Veranstaltungen angekündigt.

Vier Veranstaltungen in vier Tagen

Am Freitagabend lief eine Standkundgebung (eine „Mahnwache“). 150 Teilnehmenden seien angemeldet worden, erklärt die Polizei auf Anfrage dieser Redaktion. Zwischen 17 und 19 Uhr haben sich die Protestierenden vor dem Fußballmuseum auf dem Platz der Deutschen Einheit versammelt – um kurz nach 17 Uhr waren dort nur eine Handvoll Demonstrierende zu sehen.

Die Polizei zählte 25 Menschen, die sich dort aufgehalten haben. Zwischenfälle habe es keine gegeben. „Es ist alles anmeldungskonform gelaufen und die Versammlung wurde vorzeitig um 18.30 Uhr aufgelöst“, lautet das Fazit der Behörde.

Des Weiteren steht ein Aufzug am Sonntag (9.1.) um 14 Uhr an. Als Startpunkt ist bei der Polizei der Hansaplatz hinterlegt worden. Eine Angabe zur Route und Teilnehmerzahl machte die Behörde nicht.

Polizei rechnet nicht mit besonderen Vorkommnissen

Die Proteste setzen sich am Montag (7.1.) fort. Geplant ist dann ein Aufzug auf dem Friedensplatz um 17.45 Uhr mit einem anschließenden Demo-Zug. Dieser werde ähnlich ablaufen, wie es in den vergangenen Wochen. Die Protestierenden werden wieder über den Fall ziehen.

Zusätzlich wird es auch erneut eine Gegen-Demonstation „Gegen Verschwörungserzählungen und jeden Antisemitismus“ an der Katharinenstraße geben, teilt die Polizei mit.

Alle Veranstaltungen seien ordnungsgemäß angemeldet worden. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass es keine besonderen Vorkommnisse geben wird.

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