Anwohner sind zufrieden: Ekeltunnel ist jetzt erheblich sauberer

Straßenreinigung

Dieser Bürgerprotest hat sich gelohnt: Dortmunds Ekeltunnel befindet sich mittlerweile in einem besseren Zustand. Nur für eine Sache scheint sich niemand zu interessieren.

Lütgendortmund

, 18.02.2020, 18:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Taubenkot gibt es natürlich auch weiterhin im Tunnel, solange die Tauben dort wohnen. Aber auch unser Fotograf hat den Eindruck, dass die Unterführung jetzt sauberer ist.

Taubenkot gibt es natürlich auch weiterhin im Tunnel, solange die Tauben dort wohnen. Aber auch unser Fotograf hat den Eindruck, dass die Unterführung jetzt sauberer ist. © Stephan Schütze

Auf einer Skala von 1 bis 10 lag für Annegret und Herbert Lerch der Ekelfaktor bei 20. Doch damit ist jetzt Schluss: Weil sich das Ehepaar eingemischt und nicht locker gelassen hat, präsentiert sich der Ekeltunnel unterhalb der A40-Brücke am Lütgendortmunder Hellweg/Ecke Boverstraße in Lütgendortmund endlich in einem besseren Zustand.

„Von Zeit zu Zeit wird die Unterführung nun gereinigt, die Bochumer Seite wohl öfter als die Dortmunder, aber es ist deutlich zu merken, dass gereinigt wird“, berichten die Lerchs. Vor allem am Taubenkot, der überall fingerdick klebte, hatte sich das Paar gestört.

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Weil der Tunnel auf Dortmunder und Bochumer Gebiet liegt, sind für die Straßenreinigung die Entsorgung Dortmund GmbH und die Umweltservice Bochum GmbH zuständig.

Der Abfallbehälter sieht weiterhin schlimm aus. Für den fühle sich wohl niemand verantwortlich, vermuten die Anwohner.

Der Abfallbehälter sieht weiterhin schlimm aus. Für den fühle sich wohl niemand verantwortlich, vermuten die Anwohner. © Stephan Schütze

Ekel-Tunnel: Vogeleinflugschutz kommt Ende 2020

Gehweg und Fahrbahn auf Bochumer Seite werden laut Pressestelle schon immer einmal wöchentlich mit dem Dampfstrahler gereinigt – nun hat offenbar auch die EDG nachgezogen.

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„Nur für den Abfalleimer fühlt sich niemand zuständig“, sagen die Lerchs. Egal: „Endlich ist ein Anfang gemacht. Auch wenn es nicht blitzbank wird, solange die Tauben dort wohnen.“

Das Taubenproblem könnte sich Ende 2020 lösen. Denn dann plant der Landesbetrieb Straßen.NRW, im Zuge einer Brückenreparatur einen Vogeleinflugschutz einzubauen.

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