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Anwohner: Sonnenplatz wird zum Schandfleck

Probleme im Kreuzviertel

Die Anwohner des Sonnenplatzes schlagen Alarm: Der Platz am nördlichen Rand des Kreuzviertels und die benachbarten Flächen an der Möllerbrücke und der Hollestraße werden nach ihrem Empfinden immer mehr zum Treffpunkt für feiernde Jugendliche und für die Trinkerszene. Der Sonnenplatz sei mittlerweile ein "Schandfleck".

DORTMUND

, 09.08.2017 / Lesedauer: 2 min

Die Folgen haben Anwohner von Sonnenplatz und Hollestraße in Briefen an die Bezirksvertretung und die Stadtverwaltung ausführlich beschrieben: Sie reichen von nächtlichen Ruhestörungen über Müll und andere menschliche Hinterlassenschaften.

Rund um die graffitibeschmierte Möllerbrücke, die unter Denkmalschutz steht, sammeln sich Glasscherben, Kronkorken und Zigarettenkippen in Massen. „Der Sonnenplatz ist ein Schandfleck geworden“, stellt Anwohnerin Erika Elshoff ernüchtert fest.

Laute Musik, Gegröle, Glasscherben

„Die Sitzbänke werden von den angestammten Plätzen zu Gruppen zusammengestellt. Die mitgebrachten Musikanlagen schallen über den Platz. Es wird gegrölt und Flaschen werden auf dem Platz zerschlagen – selbst die Sonnenuhr bleibt nicht verschont“, heißt es in einem Begleitschreiben zu einer Unterschriftensammlung am Sonnenplatz.

Eine Rückmeldung der Verwaltung auf die Beschwerde gab es noch nicht – bis auf den Hinweis des angeschriebenen Umweltamtes, dass das Anliegen an das Ordnungsamt weitergeleitet wurde und die Anwohner bei nächtlichen Ruhestörungen die Polizei rufen sollten.

Bezirksbürgermeister ist bislang ratlos

Immerhin: Das Problem ist von Verwaltung und Politik erkannt, wie Oliver Krauss als Geschäftsführer der Bezirksvertretung Innenstadt-West versichert. Allerdings zeigt sich Bezirksbürgermeister Friedrich Fuß bislang ratlos, wie man den Problemen effektiv begegnen kann. Nachzudenken wäre eventuell über eine vermehrte Reinigung des Platzes.

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