Anwohnerin ärgert sich über Gehwegparker am Dorneburgweg in Kirchderne

Dorneburgweg

Eng kann es für Fußgänger auf dem Dorneburgweg werden, wenn Autos halb auf dem Gehweg parken. Das ist für Rollator und Kinderwagen-Fahrer ein besonderes Problem. Eine Bürgerin wehrt sich.

Kirchderne

, 24.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Anwohnerin ärgert sich über Gehwegparker am Dorneburgweg in Kirchderne

Kaum ein Durchkommen ist für Fußgänger - zumal mit Rollator oder Kinderwagen -, wenn Autos auf dem Gehweg parken. © Andreas Schröter

Brigitte Schwarz ärgert sich über die Gehwegparker am Dorneburgweg und in den Nachbarstraßen in Kirchderne. Für Fußgänger oder auch Menschen mit Kinderwagen gebe es oft kein Durchkommen mehr, und sie müssen auf den Rasen - also in die Vorgärten - ausweichen. Sie sei vor sechs Jahren aus Wien nach Kirchderne gezogen, sagt Brigitte Schwarz, und so etwas wie das Gehwegparken kenne sie aus Österreich gar nicht. Sie regt nun an, das Parken auf einer Seite der Straße zu erlauben, um wenigstens die Gegenseite frei zu bekommen oder einen großen, zentralen Parkplatz zum Beispiel auf dem nahen Bladenhorstplatz anzulegen.

Anwohnerin ärgert sich über Gehwegparker am Dorneburgweg in Kirchderne

So sehr verengen Gehwegparker den Platz für die Fußgänger. © Andreas Schröter

Brigitte Schwarz hat sich mit diesem Thema auch bereits an die Stadt gewandt. In ihrer Antwort weist die Stadt - genauer: das Büro für Anregungen, Beschwerden und Chancengleichheit - darauf hin, dass das Gehwegparken verboten sei, es sei denn, es sei anders ausgeschildert. Privatpersonen können Falschparker anzeigen. Allerdings müsse eine solche Anzeige ausreichend dokumentiert sein. Eine solche Anzeige könne man per E-Mail an fremdanzeigen.verkehrsueberwachung@stadtdo.de richten.

Sie verstehe, sagt Brigitte Schwarz, dass es schwierig sei, in der Gegend einen Parkplatz zu finden, aber die Fußgänger hätten eben auch Anspruch auf ihr Recht.

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