Arbeiten zur neuen Autobahnauffahrt in Lanstrop sollen Ende des Jahres beginnen

A2-Abfahrt in Lanstrop

Was lange geplant ist, könnte Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres beginnen: die Arbeiten an der neuen A2-Auf- und Abfahrt auf der Grenze von Lünen und Lanstrop. Es gibt auch Sorgen.

Lanstrop

, 15.06.2019, 06:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Arbeiten zur neuen Autobahnauffahrt in Lanstrop sollen Ende des Jahres beginnen

So sieht der Plan für die neue Auffahrt in Lanstrop aus: unten der Friedrichshagen bzw. die Kurler Straße auf Lüner Gebiet, senkrecht die A2. © Repro Waßmann

Die Bauarbeiten für die seit langem geplante A2-Auf- und Abfahrt am Friedrichshagen - schon auf Lünen-Süder Gebiet - sollen Ende 2019 oder Anfang 2020 beginnen. Das erklärte Winfried Sagolla vom Stadtplanungsamt jetzt bei einer Veranstaltung in Lanstrop, an der Verwaltungsmitarbeiter, Politiker und interessierte Bürger teilnahmen - zum Beispiel vom Aktivkreis „Ja zu Lanstrop!“

Bekanntlich gibt es am Friedrichhagen derzeit nur eine Auf- und Abfahrt für Autofahrer, die aus Fahrtrichtung Oberhausen kommen beziehungsweise in Fahrtrichtung Hannover weiterfahren wollen. Für den Verkehr der Gegenrichtung gibt es keine Möglichkeit, in Lantrop/Lünen-Süd auf die Autobahn zu fahren beziehungsweise von ihr abzufahren.

„Umliegende Orte würden entlastet“

Laut CDU-Ratsvertreter Uwe Waßmann, der die Planungen begrüßt, habe Winfried Sagolla von einer momentanen täglichen Belastung von 5900 bis 6000 Fahrzeugen für den Friedrichshagen gesprochen, mit der neuen Auf-/Abfahrt sollen es 9200 bis 9500 sein, eine Größenordnung, die sowohl diese Straße als auch die Lanstroper Straße bewältigen könne. Im Gegenzug würden die umliegenden Orte wie Lanstrop, Lünen oder auch Kurl vom derzeitigen Schleichverkehr von und zur nächsten Autobahnauf-/Abfahrt (in Derne oder in Kamen) verschont.

Lanstroper Anwohner dagegen fürchten bekanntlich die Zusatzbelastung für die Lanstroper Straße.

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