ARGE: Wieder alles neu?

13.02.2008, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Drei Jahre lang haben sich das heimische Sozialamt und die Agentur für Arbeit in der JobCenter ARGE zusammengerauft, Mitarbeiter ausgetauscht, umorganisiert - da arbeiten das Bundesarbeitsministerium und die Bundesagentur für Arbeit (BA) schon an einem neuen Modell für die Betreuung Langzeitarbeitsloser. Das Ziel sind so genannte "kooperative Jobcenter". Mit der Neuorganisation soll dem Urteil des Bundesverfassungsgericht entsprochen werden. Das hatte eine genauere Trennung der Aufgaben von BA und Kommunen verlangt.

In den "kooperativen Jobcentern" solle "die partnerschaftliche Zusammenarbeit" weiterentwickelt werden. "Für die Kunden heißt das, dass möglichst einheitliche Anlaufstellen, eine gemeinsame Antragsannahme, abgestimmte Bescheiderteilung und Auszahlung und soweit erforderlich abgestimmte Eingliederungsvereinbarungen gewährleistet sind", heißt es.

Die heimischen Träger der ARGE, also Stadt Dortmund und Agentur für Arbeit, hätten in den letzten drei Jahren bereits das Prinzip der Zusammenarbeit und Kooperation gepflegt, meint ARGE-Sprecher Markus Schulte. "Konsens war immer das Prinzip bei wichtigen Entscheidungen zur Ausrichtung der ARGE."

Die Geschäftsführung der ARGE wünsche sich wie die Träger eine schnelle Entscheidung auf Bundesebene. Vorher könne sie keine konkrete Aussage über ihre künftige Organisationsform treffen. kiwi

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