Arte sucht Darsteller für Bergbau-Doku

Casting in Dortmund

Wer sein schauspielerisches Talent schon immer einmal unter Beweis stellen wollte, der hat diesen Samstag (16. September) die Chance dazu. Denn der Sender Arte sucht für eine Dokumentation über die Geschichte des deutschen Steinkohlebergbaus - in Dortmund.

DORTMUND

11.09.2017, 13:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Arte sucht Darsteller für Bergbau-Doku

Sie wären bestimmt gut für die Bergbau-Doku geeignet: Knappen bei einem Familienfest im Fredenbaum anno 2009.

300 Komparsen und Darsteller sucht der Fernsehsender für seine neue Produktion. Wie die Casting-Agentur Eick berichtete, können sich bei dem Casting am Samstag (16. September) in der Dortmunder St. Bonifatius-Gemeinde (Bonifatiusstraße 3) Frauen, Männer und Kinder im Alter zwischen 6 und 80 Jahren aus dem Ruhrgebiet bewerben.

„Sie werden Bergmänner und ihre Familien, Direktoren, Adelsfrauen, historische Persönlichkeiten und Soldaten spielen“, sagte Gregor Weber von der Agentur. „Wir suchen auch nach Menschen, die den Bergbau real miterlebt haben.“

Friseur bis zum Drehstart gestrichen

Gedreht wird im Oktober in mehreren Städten des Ruhrgebiets, unter anderem an Original-Schauplätzen in Dortmund. Wer genommen wird, soll bis zum Drehtag nicht mehr zum Friseur gehen. Der zweiteilige Dokumentarfilm erzählt mithilfe von Archivmaterial und inszenierten Nachstellungen historischer Ereignisse die Geschichte des Ruhrgebiets und der Steinkohleförderung. Anlass ist die Schließung der letzten deutschen Steinkohlezeche Ende 2018 in Bottrop.

Dazu planen auch andere Fernsehsender die Ausstrahlung von Dokumentationen. Am 26. September feiert der Film „Der lange Abschied von der Kohle“ von Grimme-Preisträger Werner Kubny in Essen Premiere. Die „filmische Zeitreise“ durch das Ruhrgebiet wurde in Kooperation mit dem WDR produziert.

Das Casting läuft am Samstag (16. September) von 13 bis 17 Uhr im Gemeindehaus St. Bonifatius, Bonifatiusstraße 3. Beim Casting werden Fotos gemacht und ein Fragebogen ausgefüllt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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