Asselner bringt Broschüre mit heimischen Unternehmen heraus

rnUnternehmen in Asseln

47 Betriebe und Unternehmen aus Asseln hat der Staubsauger-Händler Peter Berberich in einer Broschüre zusammengefasst. Und er hat weitere Pläne für Asseln.

Asseln

, 29.05.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Peter Berberich, der die Vorwerk-Vertretung „Staubfänger“ am Asselner Hellweg 120 betreibt, hat eine Broschüre mit dem Titel „Unternehmen in Asseln“ herausgebracht. 47 Betriebe stellt er darin auf 60 Seiten vor.

„Jürgen Demgen von Asselner Spielwaren hat mich auf die Idee gebracht“, sagt Peter Berberich. Er habe ein ähnliches Produkt für den Borsigplatz gesehen und gemeint: „Peter, wenn das einer für Asseln machen kann, dann du.“ Also machte sich Berberich ans Werk und sprach die Asselner Unternehmen an. Es sei nicht ganz einfach gewesen, alle Infos zusammenzubekommen. Jeder stecke eben voll in seinem Alltag und habe oft nicht den Kopf für solche Zusatzarbeiten.

Broschüre in einer Auflage von 2000 Exemplaren

Am Ende hat aber doch alles geklappt, und jetzt liegt die Broschüre in einer Auflage von 2000 Exemplaren vor. Die ersten Rückmeldungen seien durchweg positiv, sagt Berberich. Er werde darauf angesprochen, und viele Betriebe haben bereits weitere Exemplare nachgeordert, um sie weiterzuverteilen.

Asselner bringt Broschüre mit heimischen Unternehmen heraus

Diese Broschüre fasst 47 Asselner Unternehmen zusammen. © Andreas Schröter

„Wichtig war mir“, sagt Peter Berberich, „die Menschen zu zeigen, die hinter den Unternehmen stehen.“ In Asseln habe es in der vergangenen Jahren einen steten Wechsel gegeben. So wissen viele Asselner gar nicht, dass die Gärtnerei Dreistein an der Asselburgstraße 20 heute von Volker Off betrieben wird, aber immer noch Dreistein heißt. Gleiches gelte zum Beispiel auch für die Kuhbar mit ihrer neuen Inhaberin und für den City-Grill. Vertreten sind Handwerksbetriebe, Gastronomie, Gesundheit und Wellness sowie Dienstleister. Auch dem Künstler Leo Lebendig ist eine Seite gewidmet.

In seinem Vorwort schreibt Peter Berberich: „In diesem von historischen Gebäuden geprägten Stadtteilen haben sich beidseits der Hauptverkehrsachse sowie mitten in den Quartieren zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen mit einer breiten Angebotspalette angesiedelt“.

Ein Teil des Erlöses kommt gutem Zweck zugute

Das Layout hat Ute Ellermann erstellt, die das auch schon für die Borsigplatz-Broschüre erledigt hat. Zehn Prozent vom Erlös - jeder beteiligte Unternehmer musste 99 Euro zahlen - gehen an das Kinder- und Jugendförderungswerk (KiJu). Berberich rechnet mit 200 bis 300 Euro.

Peter Berberich will zwar keinen neuen Gewerbeverein für Asseln gründen, plant aber, sich auch künftig für gemeinsame Aktionen einzusetzen. Dazu könnte ein Lichterfest im November gehören.

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