Aubameyang wohl nicht erneut Zeuge

Prozess um BVB-Bomber

Am Montag noch krank und verhandlungsunfähig, am Dienstag im Flugzeug nach London und am Mittwoch ganz offiziell ein Gunner: Der bemerkenswerte Wochenstart von Pierre-Emerick Aubameyang erhitzt noch immer die Gemüter. Für sein Fehlen im Prozess könnte dem Stürmer eine Strafe drohen.

Dortmund

, 31.01.2018 / Lesedauer: 2 min
Aubameyang wohl nicht erneut Zeuge

Aubameyang droht eine Geldstrafe für sein Nicht-Erscheinen beim Gericht. © picture alliance / Marius Becker

Der Prozess gegen den mutmaßlichen BVB-Bomber Sergej W. geht natürlich weiter. Wird das Landgericht Aubameyang denn jetzt noch einmal als Zeugen laden? Höchstwahrscheinlich nicht. „Auf Zeugen mit Wohnsitz im Ausland haben deutsche Gerichte nur sehr schwer Zugriff“, sagt ein Gerichtssprecher. Außerdem hat Carl Heydenreich, der Verteidiger von Sergej W., bereits erklärt, er könne „auf diesen schillernden Zeugen verzichten“.

Gericht war durchaus verärgert

Droht dem Stürmer weiterhin Ärger wegen seines Fernbleibens am Montag?

Die Art und Weise, wie sich Aubameyang entschuldigen ließ, hat Staatsanwaltschaft und Gericht durchaus verärgert. Beide haben aber erklärt, sie würden dem Zeugen und seinem Arzt die Möglichkeit einräumen, das überreichte Attest nachzubessern.

Genaue Diagnose muss genannt sein

Bisher steht in dem Attest, Aubameyang sei „aus medizinischen Gründen verhandlungsunfähig“. Das reicht so natürlich nicht. Es muss schon eine Diagnose genannt werden, die nachvollziehbar ist.

Und was ist, wenn auch ein neues Attest das Gericht nicht überzeugt? Theoretisch besteht die Möglichkeit, Aubameyang für sein Fernbleiben eine Ordnungsstrafe aufzuerlegen. Diese ist aber bei maximal 1000 Euro gedeckelt.

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