Ausgebüxtes Känguru „klopft“ ans Gehege an und möchte zurück

rnAusflug beendet

Vier Tage lang streifte ein zweites entlaufenes Känguru in Brechten herum. Das schien ihm wohl lang genug zu sein. Sein Besitzer sei „fast umgefallen“, als das Tier am Gehege auftauchte.

Brechten

, 22.06.2020, 13:54 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch das zweite ausgebüxte Känguru aus Brechten ist wieder da. Das Tier der Art Wallaby stand am Samstagmorgen (20. Juni) vor dem Gehege und hat an den Zaun „geklopft“, wie es Besitzer Tim Ziemann beschreibt.

Der Züchter hält in einem Freigehege auf seinem Grundstück acht Kängurus. Zwei davon waren in der Nacht auf Mittwoch (17. Juni) entlaufen, nachdem ein Zaun-Element des anderthalb Hektar großen Geheges kaputt gegangen war.

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Noch am selben Tag tauchte eines der Kängurus im Wald hinter dem Gehege wieder auf. Mit Hilfe unserer Reporter konnte das Tier zurück auf das Grundstück getrieben werden.

Die Suche nach dem anderen ausgebüxten Wallaby gestaltete sich dagegen schwieriger. Es wurde zwar mehrere Male in der direkten Umgebung von Ziemanns Haus gesehen, der Besitzer verlor das Känguru aber immer wieder aus den Augen.

Durch Zufall gesehen

„Ich bin fast umgefallen, als ich das Känguru am Samstag gesehen habe“, sagt Ziemann. „Ich war gerade auf dem Weg zum Gehege, um nochmal auf die Suche zu gehen, da stand es auf einmal am Zaun und ein anderes Tier hat es schon begrüßt.“

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Das Wallaby wieder ins Gehege zu locken, sei ohne Probleme möglich gewesen. Mit Brot hätte Ziemann den Ausreißer durch ein Zaun-Element gelockt. „Es schien, als hätte es wirklich wieder zurück gewollt“, sagt Ziemann. „Jetzt ist die Känguru-Familie wieder komplett.“

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