Ausgesetzte Hündin hat polnischen Chip – „Ihr Zustand ist nicht besonders gut“

rnHund ausgesetzt

Die Hündin, die am Montag (3.8.) vor dem Penny-Markt in Westerfilde ausgesetzt wurde, hat einen polnischen Chip. Doch der Chip ist nicht registriert. Was passiert nun mit dem Cockerspaniel?

Westerfilde

, 05.08.2020, 16:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es ist bereits der zweite Hund innerhalb weniger Tage, der von der Feuerwehr ins Tierheim nach Dorstfeld gebracht werden musste. Nach dem Labrador-Rüden, der am Donnerstagabend (30.7.) allein im Revierpark Wischlingen aufgefunden wurde, folgte am Montagabend (3.8.) eine Cockerspaniel-Hündin.

Passanten vor Ort berichteten, dass die Hündin stundenlang ohne Wasser vor dem Penny-Markt in Westerfilde gesessen habe. Schließlich hätten sie dann die Feuerwehr alarmiert, die die Hündin daraufhin ins Tierheim nach Dorstfeld brachte.

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Anders als der Labrador-Rüde, der derzeit wieder bei seinen Haltern ist, wurde sie bislang nicht von ihren Besitzern abgeholt. Doch was passiert nun mit der Hündin, die nur mit einem polnischen Chip gekennzeichnet ist?

Hündin könnte vermittelt werden

„Die Zuordnung zu einem Besitzer oder einer Besitzerin ist erschwert, da der Chip leider weder in Deutschland noch in Polen registriert ist“, erklärt Stadt-Pressesprecherin Anke Widow. Die Suche nach dem Hundehalter sei so gut wie aussichtslos.

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Nun werde die Hündin aber zunächst vom Tierarzt durchgecheckt, denn sie sei bereits älter und ihr Allgemeinzustand „nicht besonders gut“. „Sie wird aufgepäppelt“, sagt Anke Widow.

Sollte sich dann innerhalb einer Woche, also bis Montag oder Dienstag (10./11.8.), niemand melden, wird die Hündin zur Vermittlung freigegeben.

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