Ausstellung in der Arthothek zeigt Bilder von Marc Bühren, die niemals langweilig werden

Stadt- und Landesbibliothek

Der Hörder Künstler Marc Bühren stellt einen Querschnitt seiner Arbeiten in der Artothek der Stadt- und Landesbibliothek aus. Die narrativen Werke sind mit einer besonderen Farbe gemalt.

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, 08.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Ausstellung in der Arthothek zeigt Bilder von Marc Bühren, die niemals langweilig werden

Marc Bühren stellt in der Artothek der Stadt- und Landesbibliothek aus. © Nicole Giese

Seine vielschichtigen Werke erschafft Marc Bühren mit Eitempera. Dieses Malmittel besteht aus Ei und Leinöl, in die der Künstler Farbpimente mischt. Bis zum Aufkommen der Ölfarbe im 14. Jahrhundert war sie ein beliebtes Malmittel für Künstler. Seine komplexen Bilder sind bis zum 17. Mai in der Artothek zu sehen.

Marc Bühren, der seit 2008 in Dortmund lebt, benutzt die altertümliche Farbe aus zwei Gründen. Zum einen vertrug er die Lösungsmittel nicht, die bei der Ölmalerei zum Einsatz kommen. Zum anderen versucht der Künstler, möglichst ökologisch zu leben.

Beziehung von Mensch und Natur

Diese Maxime spiegelt sich auch in seinen Bildern wider. „Wir leben im absoluten Luxus, der gemehrt werden soll, aber vergessen dabei die Natur“, sagt Bühren. Seine Bilder setzen sich mit der Beziehung von Mensch und Natur auseinander. Eine städtische Szenerie, in die sich ein übergroßer Fuchs stiehlt. Formen, die an Seifenblasen oder Nervenzellen erinnern.

Im Kontrast dazu stehen die Arbeiten, die Marc Bühren im manuellen 3D-Druck anfertigt. Mit einem speziellen Stift entstehen Arbeiten, die zum Drumrumlaufen anregen. Bühren ist nach eigener Aussage einer der wenigen Künstler, die in Dortmund professionell mit dieser Technik arbeiten. Die Ausstellung ist dienstags und freitags zwischen 10 und 19 Uhr zu sehen.

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