Ausstellung von Heinz Mack ist ein farbenfrohes Fest

Museum Ostwall im U-Turm

So hell war die sechste Etage des U-Turms noch nie. Gut so, denn die Heinz-Mack-Ausstellung "Zwischen den Zeiten" braucht auch viel Licht, weil es dort so viel Verschiedenes zu sehen gibt. Und weil das Licht selbst für Mack ein wichtiges Material ist.

DORTMUND

04.05.2012, 18:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die meisten Werke, die Heinz Mack im Museum Ostwall zeigt, sind bisher nie gezeigt worden: So wie der riesige »Garten Eden«, der die Besucher auf der 6. Etage des Dortmunder U-Turms mit warmen Farben und viel Licht von oben empfängt.

Die meisten Werke, die Heinz Mack im Museum Ostwall zeigt, sind bisher nie gezeigt worden: So wie der riesige »Garten Eden«, der die Besucher auf der 6. Etage des Dortmunder U-Turms mit warmen Farben und viel Licht von oben empfängt.

Museum Ostwall im U-Turm, Leonie-Reygers-Terrasse:   „Heinz Mack. Zwischen den Zeiten“, 6.5. (Eröffnung 15 Uhr)-29.7., Di/Mi/Sa/So 11-18 Uhr, Do/Fr 11-20 Uhr. Am Sonntag (6.5.) um 11 Uhr bekommt Heinz Mack den mit 25 000 Euro dotierten Preis der Kulturstiftung Dortmund.Museum Ostwall im U-Turm, Leonie-Reygers-Terrasse:   „Heinz Mack. Zwischen den Zeiten“, 6.5. (Eröffnung 15 Uhr)-29.7., Di/Mi/Sa/So 11-18 Uhr, Do/Fr 11-20 Uhr. Am Sonntag (6.5.) um 11 Uhr bekommt Heinz Mack den mit 25 000 Euro dotierten Preis der Kulturstiftung Dortmund.  Museum Ostwall im U-Turm, Leonie-Reygers-Terrasse:   „Heinz Mack. Zwischen den Zeiten“, 6.5. (Eröffnung 15 Uhr)-29.7., Di/Mi/Sa/So 11-18 Uhr, Do/Fr 11-20 Uhr. Am Sonntag (6.5.) um 11 Uhr bekommt Heinz Mack den mit 25 000 Euro dotierten Preis der Kulturstiftung Dortmund. 

Das sinnvolle Arrangement der Werkgruppen zieht sich durch alle Räume. Mitten im größten Raum ragen spiegelnde Stelen empor, ihre Reliefstruktur ergänzt die technisch ähnlichen Kreide-Wandbilder. Die leuchten farbig –  neben den bunten Plexiglas-Kuben, die mit Phosphor angereichert wie von innen heraus strahlen. „Wir wollten Werke finden, die etwas Neues bieten“, sagt Wettengl. Das ist bei einem Kreativ-Monster wie Mack auch 60 Jahre nach den ersten Ausstellungen nicht unmöglich: Wettengl kennt rund 150 Sammlungen weltweit, Mack selbst verwaltet „drei riesige Lager“ und zwei Skulpturengärten. Statt sich wie viele Museen auf wenige Werkgruppen Macks zu beschränken, haben Wettengl und seine Mit-Kuratorin Katja Knicker aus dem Vollen geschöpft. Abwechslungsreicher geht es kaum.

Die Schau zeigt auch, wie nah manche Objekte und Bilder der 50er und 60er mit jenen der vergangenen Jahre verwandt sind. Seine Entwicklung, sagt Mack, sei „eine im asiatischen Sinne zirkulare“. Kreisförmig spürt er immer wieder denselben Faszinationen nach: Licht, Struktur und der Grenze zwischen dem Sicht- und dem Unsichtbaren, zwischen Etwas und Nichts. Manchmal führt ihn auch eine glückliche Fügung. 1963 reduzierte Yves Klein sich auf die blauen Monochrome, Rauschenberg radierte Bilder komplett aus, andere hängten ihre Werke mit dem Gesicht zur Wand. Auch Mack sah in der Malerei keine Zukunft und gab sie offiziell auf. 1991 verliebte er sich und heiratete seine Frau Uta. Heute sagt er: „Seitdem war die Malerei wieder ein Fest.“ Diese Schau ist auch eins.

Museum Ostwall im U-Turm, Leonie-Reygers-Terrasse:   „Heinz Mack. Zwischen den Zeiten“, 6.5. (Eröffnung 15 Uhr)-29.7., Di/Mi/Sa/So 11-18 Uhr, Do/Fr 11-20 Uhr. Am Sonntag (6.5.) um 11 Uhr bekommt Heinz Mack den mit 25 000 Euro dotierten Preis der Kulturstiftung Dortmund.Museum Ostwall im U-Turm, Leonie-Reygers-Terrasse:   „Heinz Mack. Zwischen den Zeiten“, 6.5. (Eröffnung 15 Uhr)-29.7., Di/Mi/Sa/So 11-18 Uhr, Do/Fr 11-20 Uhr. Am Sonntag (6.5.) um 11 Uhr bekommt Heinz Mack den mit 25 000 Euro dotierten Preis der Kulturstiftung Dortmund.  Museum Ostwall im U-Turm, Leonie-Reygers-Terrasse:   „Heinz Mack. Zwischen den Zeiten“, 6.5. (Eröffnung 15 Uhr)-29.7., Di/Mi/Sa/So 11-18 Uhr, Do/Fr 11-20 Uhr. Am Sonntag (6.5.) um 11 Uhr bekommt Heinz Mack den mit 25 000 Euro dotierten Preis der Kulturstiftung Dortmund. 

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