Ausstellung zeigt neue Blicke auf Phoenix-See und Phoenix-West

Hoesch-Museum

Die Phoenix-Flächen in Hörde sind zwei der größten Strukturwandel-Projekte Dortmunds. Mit ihnen beschäftigt sich eine neue Foto-Ausstellung im Hoesch-Museum. Für "Transformation Phoenix" waren zehn Fotografen ein Jahr lang in Hörde unterwegs. Einer von ihnen hat eine ganz besondere Beziehung zu diesen Orten.

HÖRDE

, 08.04.2016 / Lesedauer: 2 min
Ausstellung zeigt neue Blicke auf Phoenix-See und Phoenix-West

"Ausblick" heißt dieses Bild von Annette Schubert.

Zehn Fotografen, zehn ganz unterschiedliche Blicke auf ein Thema, die zeigen, wie unterschiedlich man den Strukturwandel wahrnehmen kann. Denn um den geht es am Beispiel der Phoenix-Flächen in der Ausstellung, die ab Sonntag im Hoesch-Museum zu sehen ist. „Transformation Phoenix“ ist der Titel.

Bei Manfred Weber ist die Faszination für die früheren Industrieflächen leicht zu erklären. Er hat selbst im Stahlwerk Phoenix in Hörde gearbeitet, schwärmt noch heute von der Dimension der alten Stahlwerke. Und er hat mit dieser Begeisterung auch seine Mitstreiter in der Gruppe „Audio-Vision Dortmund“ anstecken können, die selbst nicht aus Dortmund kommen. Ein Jahr lang haben sich die Amateurfotografen der Gruppe mit den Phoenix-Flächen beschäftigt. Zehn von ihnen stellen nun ihre Werke im Hoesch-Museum aus. Wobei es nicht bei Fotografien allein geblieben ist. Einige haben ihre Bilder künstlerisch bearbeitet –  digital am Bildschirm oder auch „von Hand“.

„Für uns ist es interessant, zu zeigen, wie Künstler den Strukturwandel wahrnehmen“, erklärt der Vorsitzende des Freundeskreises Hoesch-Museum, Dr. Karl Lauschke. „Schließlich soll das Museum nicht nur die Vergangenheit, sondern auch den Strukturwandel zeigen.“

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Neue Ausstellung 'Transformation Phoenix'

Eine neue Ausstellung im Hoesch-Museum zeigt die großen Umwälzungen auf den Phoenix-Flächen in Hörde aus zehn unterschiedlichen Perspektiven.
07.04.2016
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"Ausblick" heißt dieses Bild von Annette Schubert.
In "Der See bewegt I" lässt Wolfgang Seidel einen Radfahrer schemenhaft durch das Bild huschen.
"Der morbide Charme" von Elke Nicklaus-Runtemund.
Karl-Heinz Runtemund lässt in "Der morbide Charme VII" Phoenix-West glühen.
Eine Fata Morgana? Nein, ein Autodach. Dieter Hofmann hat das Bild "Kommt hier der See hin?" genannt.
"Newcomer" von Birgit Mölle-Weber.
Herbert Neidhardt hat sich mit "Rost-Kunst" beschäftigt.
Schlagworte Nordstadt, Innenstadt, Hörde

Das müssen Sie wissen:

  • Eröffnet wird die Ausstellung „Transformation Phoenix“ am Sonntag (10. 4.) um 10.45 Uhr. Sie ist dann bis zum 25. Juni zu sehen.
  • Geöffnet ist das Hoesch-Museum an der Eberhardstraße 12 am dienstags und mittwochs von 13 bis 17 Uhr, donnerstags von 9 bis 17 Uhr und sonntags von 10 bis 17 Uhr.
  • Sonntags gibt es auch Führungen durch die Ausstellung mit einem der beteiligten Künstler.

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