Das Autokino auf Phönix-West in Dortmund geht in die Schlussphase. Felix Japes leitet das Projekt. © Filmnächte Dortmund
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Autokino auf Phoenix-West: Veranstalter plant schon für das nächste Jahr

Noch wenige Male flimmern bis Sonntag (24.10.) Filme über die Autokino-Leinwand auf dem Phoenix-West-Gelände in Hörde. Auch im kommenden Jahr soll es das Autokino der Filmnächte Dortmund geben.

Mit Dominic Toretto in „Fast and Furious 9“ an Straßenrennen teilnehmen (21.10.) oder mit dem Künstler Anthony McCoy auf der Suche nach einem mysteriösen Killer in „Candyman“ (22.10.): Im Autokino auf dem Phoenix-West-Gelände können Kinobegeisterte noch bis Sonntag (24.10.) Blockbuster vor einer großen Industriekulisse verfolgen. Das Programm und Tickets gibt es unter dortmund.filmnaechte.de. Die Komödie „Kaiserschmarrndrama“ bildet den Schlusspunkt des Film-Marathons.

Projektleiter rechnet insgesamt mit rund 2500 Besuchern

Der Platz vor dem Hochofen reicht aus für rund 180 Autos. „Bei jeder Vorführung waren zwischen 70 und 100 Fahrzeuge vor Ort“, sagt Felix Japes. Der Projektleiter der Filmnächte Dortmund zeigt sich zufrieden mit dieser Resonanz. In Summe rechnet Japes mit rund 2500 Besuchern im Autokino an 15 Spieltagen (7.10. bis 24.10.).

Um die Filme und die Atmosphäre in Dortmund zu erleben, haben Kinoliebhaber teils weite Wege zurückgelegt. „Die Leute kamen schätzungsweise zur Hälfte aus Dortmund, aber teilweise auch aus Warendorf oder Düsseldorf zu uns“, sagt er.

Das Autokino war für die Filmnächte Dortmund die zweite Kinoaktion. Bereits im Sommer (5.8. bis 2.9.) hatte es an derselben Stelle ein Open-Air-Kino auf Phoenix-West gegeben. Bei gutem Wetter saßen viele Menschen in den Liegestühlen, um sich versorgt mit Popcorn und Getränken, die Filme anzusehen.

Open-Air-Kino oder Autokino? „Beides hat seine Reize.“

Dass sich das Format im Herbst zu einem Autokino gewandelt hat, sei auf pragmatische Gründe zurückzuführen. „Das Wetter war oft zu schlecht für ein Open-Air-Kino“, erläutert Japes. Der Projektleiter möchte sich dennoch nicht festlegen, was besser angenommen wurde. „Beides hat seine Reize. So kann man beispielsweise während einer Komödie herzhaft lachen, ohne die anderen Gäste im Autokino zu stören“, meint er.

Das Format des Autokinos hatte in den letzten Monaten einen neuen Aufschwung erlebt. Es wurde zu einer beliebten Alternative für Kinosäle. Diese mussten aufgrund des Lockdowns geschlossen bleiben. Bereits im vergangenen Jahr hatte es auf Phoenix-West ein Autokino gegeben.

Autokino auch für 2022 angedacht

Und die Chancen stehen gut, dass es 2022 erneut ein Autokino auf Phoenix-West geben wird. „Man kann im nächsten Jahr wieder damit rechnen“, sagt Japes. Konkrete Planungen gebe es allerdings noch nicht. Ein mögliches Datum konnte der Projektleiter somit nicht nennen.

Bis es so weit ist, wird das Autokino mit der aufblasbaren, 200 Quadratmeter großen Leinwand abgebaut. Begonnen werden soll damit ab Montag (25.10.). „Am Dienstagabend wird dann auf dem Gelände nichts mehr an das Autokino erinnern“, kündigt Japes an. „Fast an Furious 9“ oder „Candyman“ sind dann nur noch in herkömmlichen Kinosälen zu sehen.

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