Autoren lesen kniffligen Kettenkrimi im Spiegelzelt

Ruhrhochdeutsch

15 Autoren, eine Kriminalgeschichte: Bei der elften Kriminacht bei Ruhrhochdeutsch haben mehrere bekannte Buchautoren ihren Kettenkrimi "Der Koffer fällt nicht weit vom Arm" vorgelesen. Dabei kannte Initiator Leo P. Ard das Ende des Falls selbst noch nicht.

DORTMUND

, 03.08.2014, 18:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
2014.08.01  Dortmund Grafit Kriminacht Spiegelzelt                    auf dem Foto zweiter Leser

2014.08.01 Dortmund Grafit Kriminacht Spiegelzelt auf dem Foto zweiter Leser

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Das war die Ketten-Kriminacht im Spiegelzelt

Die Crème de la Crème der Ermittler, Detektive und Journalisten haben am Freitagabend im Spiegelzelt einen aberwitzig kniffligen Fall gelöst: Bei der elften Ruhrhochdeutsch-Kriminacht lasen 15 bekannte Krimiautoren des Grafit-Verlags den dritten Kettenkrimi dieser Art.
03.08.2014
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Der gebürtige Bochumer Leo P. Ard war Initiator des Kettenkrimis, an dem sich 15 Autoren beteiligten. Er las auch den ersten Teil der Geschichte vor.© Foto: Oliver Schaper
Durch den Abend führte Moderator Peter Godazgar. Der machte kurzerhand ein Erinnerungsfoto mit dem Handy.© Foto: Oliver Schaper
Der Moderator hat auch selbst einige Krimis veröffentlicht.© Foto: Oliver Schaper
Im Spiegelzelt sprach er mit den Autoren, wie hier mit Lucie Flebbe.© Foto: Oliver Schaper
Sind seit 2004 verheiratet: Die Autoren Gabriella Wollenhaupt und Friedmann Grenz.© Foto: Oliver Schaper
Auch Sunil Mann hat sich an dem Ketten-Krimi um einen schwarzen Handkoffer, der in einem Garten landet.© Foto: Oliver Schaper
Unter strenger Seitenvorgabe schrieben die Autoren, wie hier Theo Pointner, an der Geschichte.© Foto: Oliver Schaper
Das Projekt ergab knapp 70 Seiten Text. Auf dem Bild: Michael Herzig.© Foto: Oliver Schaper
Auch Martin Calsow war an dem Projekt beteiligt.© Foto: Oliver Schaper
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Etwa ein Jahr lang schrieben unter anderem Marc-Oliver Bischoff, Christiane Bogenstahl und Reinhard Junge, Martin Calsow, Wilfried Egger und Sunil Mann an der Geschichte um einen unter mysteriösen Umständen in ein Gemüsebeet fallenden schwarzen Koffer, an dem mit einer Handschelle befestigt ein abgetrennter Unterarm hängt. Die Reise führt vom Dortmunder Schrebergartenidyll über Bayern in die Schweiz und wieder zurück in den Ruhrpott. Bei Bier, Gemüseflammkuchen und natürlich Pommes-Currywurst verfolgte das Publikum im heißen Spiegelzelt die Lesung der renommierten Autoren: „Die meisten Geschichten für unsere bekannten Fernsehkrimis, Tatort, Ein starkes Team, Soko und so weiter, kommen von diesen Leuten“, sagt Horst Hanke-Lindemann, künstlerischer Direktor des Ruhrhochdeutsch-Festivals.

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Das war die Ketten-Kriminacht im Spiegelzelt

Die Crème de la Crème der Ermittler, Detektive und Journalisten haben am Freitagabend im Spiegelzelt einen aberwitzig kniffligen Fall gelöst: Bei der elften Ruhrhochdeutsch-Kriminacht lasen 15 bekannte Krimiautoren des Grafit-Verlags den dritten Kettenkrimi dieser Art.
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Der gebürtige Bochumer Leo P. Ard war Initiator des Kettenkrimis, an dem sich 15 Autoren beteiligten. Er las auch den ersten Teil der Geschichte vor.© Foto: Oliver Schaper
Durch den Abend führte Moderator Peter Godazgar. Der machte kurzerhand ein Erinnerungsfoto mit dem Handy.© Foto: Oliver Schaper
Der Moderator hat auch selbst einige Krimis veröffentlicht.© Foto: Oliver Schaper
Im Spiegelzelt sprach er mit den Autoren, wie hier mit Lucie Flebbe.© Foto: Oliver Schaper
Sind seit 2004 verheiratet: Die Autoren Gabriella Wollenhaupt und Friedmann Grenz.© Foto: Oliver Schaper
Auch Sunil Mann hat sich an dem Ketten-Krimi um einen schwarzen Handkoffer, der in einem Garten landet.© Foto: Oliver Schaper
Unter strenger Seitenvorgabe schrieben die Autoren, wie hier Theo Pointner, an der Geschichte.© Foto: Oliver Schaper
Das Projekt ergab knapp 70 Seiten Text. Auf dem Bild: Michael Herzig.© Foto: Oliver Schaper
Auch Martin Calsow war an dem Projekt beteiligt.© Foto: Oliver Schaper
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Jeder Autor schrieb unter strenger Seitenvorgabe ein Kapitel – und baute seine Geschichte dabei allein auf dem jeweils vorangegangenen Kapitel auf. Die Kombination dieser verschiedenen Potenziale brachte ein Patchwork aus wechselnden Hauptfiguren, Erzählstilen und Vorlesearten hervor. Diesem literarischen Stückwerk zu folgen, das sich auf knapp 70 DIN-A6-Seiten erstreckt, erwies sich für die Zuhörer als anspruchsvoll: Namen, zahlreiche Handlungsorte und Stimmungen. Für Auflockerung sorgten überraschende Witze, die teils selbstironisch, teils lokalpatriotisch waren – oder auch mal politisch: Die Fälle Hoeneß und ADAC hatten Platz, und viel Fußball. Der Kettenkrimi war die Auseinandersetzung von Künstlern mit der Kunst der Kollegen, ein großer Insider-Dialog, in dem subtile Kritik und verstecktes Lob Platz hatten, in dem vor allem aber voreinander der Hut gezogen wurde.

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