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B1 ist nach Tanklaster-Unglück wieder frei

Bergung beendet

Nach dem schweren Unfall eines Tanklastzuges auf der B1 in Dortmund ist die wichtige Verkehrsachse seit kurz vor 5 Uhr wieder frei. In der Nähe des Kreuzes mit der B236 war ein LKW mit Methanol an Bord umgestürzt. Es bestand Explosionsgefahr.

DORTMUND

27.01.2011 / Lesedauer: 3 min

An Lüftungsöffnungen traten nach dem Unfall geringe Mengen Methanol aus dem LKW aus. Wegen der explosiven Ladung legte die Feuerwehr einen Schaumteppich über den Tankzug. Der schwer- aber nicht lebensgefährlich verletzte Fahrer wurde aus der Kabine befreit und mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Die gefährliche Ladung muss in einen anderen Tanklaster umgepumpt werden. Dieser erreichte den Unfallort zirka um 20.15 Uhr. Die Feuerwehr will den LKW zur Hälfte leer pumpen, dann sollen zwei Kräne das Fahrzeug aufrichten. Wie lange das und die weitere Bergung dauern wird, konnte die Feuerwehr am Mittwochabend noch nicht mitteilen. Die Polizei geht von einer Sperrung von mindestens zwölf Stunden aus, derzeit will sich keiner über den genauen Zeitpunkt festlegen. Der LKW war in Fahrtrichtung Unna unterwegs. Die Sperrung der B1 in beiden Fahrtrichtungen dauert wahrscheinlich noch mehrere Stunden an. Der Verkehr staut sich aktuell auf 4 Kilometern. Auch in den Nebenstraßen rund um die Unfallstelle gibt es starke Behinderungen.

Auch der Stadtbahnverkehr entlang der B1 ist betroffen. Aus Richtung Aplerbeck können die Bahnen der Linie U47 nur bis Hauptfriedhof fahren, die Züge aus der Innenstadt enden derzeit an der Haltestelle Voßkuhle. Derzeit könne man weder mit Bussen noch mit Bahnen nach Aplerbeck fahren, so DSW-Sprecher Bernd Winkelmann. Fahrgäste werden gebeten mit der U41 nach Hörde zu fahren. Von dort gebe es Busse nach Aplerbeck.

Hier geschah der Unfall:

Tanklaster umgestürzt auf einer größeren Karte anzeigen

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