Bahhof: Kalt erwischt

03.07.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Bahn AG wurde vom Nein des Bundes zur Paketlösung für die Sanierung von fünf NRW-Bahnhöfen und damit auch des Dortmunder Hauptbahnhofs kalt erwischt. «Uns liegt zur Stunde noch keine Absage des Bundes vor», hieß es gestern aus der Bahn-Zentrale.

Und man gibt ebenso wie das Landesverkehrsministerium die Hoffnung auf eine alternative Finanzierungslösung nicht auf. Die Bahn bleibe bei dem aktuellen Finanzierungsvorschlag, erklärte eine Sprecherin auf RN-Anfrage.

Der sieht wie berichtet eine Paketlösung für die zusammen 350 Mio. Euro teure Sanierung der Bahnhöfe in Dortmund, Münster, Essen, Duisburg und Wuppertal vor. Der kritische Punkt: Bund und Land sollen sich über die üblichen Förderrichtlinien hinaus zu insgesamt 80 Prozent an den Gesamtkosten beteiligen. «Wir selbst können nicht über einen 20-prozentigen Eigenanteil hinaus gehen, weil wir es nicht refinanzieren können», betonte Bahn-Sprecherin Gabriele Schlott.

Das Bundesverkehrsministerium hatte dem öffentlich geäußerten Wunsch von Wolf-Dieter Siebert, Chef der DB Station&Service AG, dagegen am Montag eine Absage erteilt.

«Eine Sonderförderung oder ein spezielles Programmnur für NRW ist nicht möglich», lautete die Antwort aus dem Haus von Bundesverkehrsminister Tiefensee auf eine Anfrage der Ruhr Nachrichten.

Bei Bahn und Land hofft man aber, dass dies noch nicht das letzte Wort ist. Es gebe weiterhin Gespräche, betont man im NRW-Verkehrsministerium. Oli

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