Bahn-Trasse wird zum Radweg

Nord-Süd-Strecke

"Wann wird endlich die alte Hoesch-Bahn-Trasse durch die Gartenstadt zum Radweg umgebaut?" Das ist ein Wunsch, der im Rahmen unserer Aktion "Radfahren in Dortmund" gleich mehrfach geäußert wurde. Er könnte bald in Erfüllung gehen.

DORTMUND

von Von Oliver Volmerich

, 26.05.2012, 06:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bahn-Trasse wird zum Radweg

Noch liegen teilweise die Schienen der alten Hoesch-Bahn - zum Ärger vieler Radfahrer.

 Seit gut zehn Jahren rollen keine Züge mehr über die alte Hoesch-Bahn-Trasse, die die Westfalenhütte mit dem früheren Stahlwerk-Phoenix verband. Zwischenzeitlich wurden Pläne zur Umwandlung in eine Stadtbahn-Strecke geschmiedet, aber wieder fallen gelassen. Jetzt warten die Radler sehnlichst darauf, dass die alten Schienen verschwinden.  

Es könnte bald so weit sein. „Für uns hat der Gartenstadt-Radweg höchste Priorität“, betont RVR-Planungschef Martin Tönnes. „Denn er schafft eine wichtige Nord-Süd-Verbindung im Osten der Metropole Ruhr.“ Im Norden schließt der Gartenstadt-Radweg an die Gneisenau-Trasse an, die nach Lünen führt. Im Süden geht es hinter dem Phoenix-See weiter bis zur Lenne-Route in Hagen.   Der RVR ist bereits in Verhandlungen, um die Trasse anzukaufen. Finanziert werden könnte das Projekt über Fördermittel aus dem Ökologie-Programm Emscher-Lippe (ÖPEL). 80 Prozent sollen aus dieser Quelle fließen, 20 Prozent müsste der RVR selbst tragen.

 Wenn die Politik grünes Licht gibt und der Förderantrag genehmigt wird, soll alles ganz schnell gehen. „Die Fertigstellung des Gartenstadt-Radwegs ist für 2015 geplant“, kündigt Tönnes an. Die Stadt kostet die neue Radwege-Trasse erst einmal nichts. Für die Zukunft müsste sie allerdings die Unterhaltungspflicht übernehmen.

 

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