Umbau des Altenzentrums in Barop nach fünf Jahren abgeschlossen

rnFritz-Heuner-Heim

5,5 Millionen Euro hat die Diakonie in den Umbau des Fritz-Heuner-Heims investiert. Was hat sich dort in den 60 Monaten der Arbeiten verändert?

Barop

, 21.11.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Feierstunde im Baroper Fritz Heuner-Heim, Anlass war der Abschluss von Umbau und Renovierung: Zur Feier kamen Freunde, Förderer und Ehrenamtler zusammen, um mit leitenden Mitarbeitern des Diakonischen Werkes und Vertretern der ausführenden Baufirmen die symbolische „Wiedereröffnung“ des Altenzentrums zu feiern.

Unruhe durch Kommen und Gehen

Symbolisch deshalb, weil das Haus nie geschlossen war, sondern die Modernisierung im laufenden Betrieb durchgeführt wurde. Fünf Jahre haben die Bewohner des Baroper Fritz-Heuner-Heims geduldig mit allem gelebt, was Baustellen mit sich bringen: Eine gewisse Unruhe durch Kommen und Gehen.

Lärm, der sich nicht vermeiden lässt. Räumliche Übergangslösungen für Bewohner, deren Zimmer verschönert und vergrößert wurden.

Alle waren sehr flexibel

„Ich muss unseren Senioren, aber auch meinen Mitarbeitern, ein dickes Kompliment machen“, lobt Jens Schneider, Leiter des Fritz-Heuner-Heims, das Wir-Gefühl im Haus: „Hier gab es kein Murren, alle haben an einem Strang gezogen und gingen die Sache pragmatisch an. Für jedes Problem haben wir letztlich befriedigende Lösungen gefunden, weil alle sehr flexibel waren.“

Umbau des Altenzentrums in Barop nach fünf Jahren abgeschlossen

Vanessa Fiedler (Pflegefachkraft, v.l.), Ingo Postkemper (Pflegefachkraft) Franziska Abraham (Pflegefachkraft) und Nicole Heuer (stellv Einrichtungsleitung) in einem der neugestalteten Zimmer des Fritz Heuner-Heims. © Foto: Andreas Klinke

Seit einer Woche ist der Um- und Ausbau nun also offiziell abgeschlossen. Ganze Flure samt Zimmern und Speisesälen haben frischen Glanz, auf mehreren Etagen wurde renoviert und modernisiert.

Viel mehr Einzelzimmer

5,5 Millionen Euro nahm die Diakonie in die Hand, um die Altenhilfe im Heuner-Heim auch für die Zukunft sicher aufzustellen und Komfort und Wohlbefinden der Bewohner möglichst umfassend zu erhöhen.

80 Prozent der Räume sind nun Einzelzimmer (mit deutlich mehr als dem gesetzlichen Mindestmaß von 14 Quadratmetern). Nach der Renovierung verfügt das Altenzentrum über 89 stationäre Plätze, dazu kommen noch 45 Seniorenwohnungen.

Bei einem Rundgang durchs Haus sieht man nun helle einladende Räume, wo vor kurzem noch Handwerker regierten. Alles ist neu, bis hin zum Handlauf im frisch gestrichenen Flur. Hier wurde eine Wand eingerissen, zwei frühere Einzelzimmer sind nun zu einem Speisesaal geworden.

Fotos von Tieren

Dort wurden die Zimmer größer, weil ihnen frühere Balkonflächen zugeschlagen wurden. Allerorten finden sich pfiffige Ideen – bis hin zu den 3D-Fotos mit Tieren, die den alten Menschen als Erinnerungsstütze an ihrem Zimmer dienen.

Auch in den Reden in der kleinen Feierstunde klang an, worum es bei dieser Modernisierung geht: Wer im Fritz-Heuner-Heim lebt, soll sich in freundlicher Umgebung zuhause fühlen.

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