Bauärger im Baugebiet Hohenbuschei sorgt für Diskussionen

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Über den Ärger im Baugebiet Hohenbuschei ist im Internet eine Diskussion entbrannt. „Der eine darf bauen, der andere nicht“, findet ein Leser – und es gibt noch mehr Meinungen.

Brackel

, 22.05.2019, 17:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Unsere Berichterstattung über den Bauärger im Baugebiet Hohenbuschei, bei dem Anwohner der Max-Michallek-Straße dem Bauordnungsamt Willkür vorwerfen, schlägt Wellen. So schickt uns Norbert Roggenbach von der Awo Asseln/Husen/Kurl ein Foto von einem Neubau am Schafstelzenweg mit einer großen Dachgaube, obwohl die laut Paragraf 19 im Bebauungsplan BR 203 für das Quartier 8 (Vital) ausdrücklich untersagt sei. Diese Ungleichbehandlung führe zu unnötigem Streit unter Nachbarn. Roggenbach: „Der eine darf bauen, der andere nicht.“

Diskussionen auch auf Facebook

Auch im Sozialen Netzwerk Facebook wird der Fall an der Max-Michallek-Straße diskutiert. Ein Nutzer sagt, er habe dort vor Jahren ein Grundstück kaufen wollen. „Geht nicht“, habe es geheißen, weil die Grünfläche mit Baum erhalten bleiben müsse. Ein paar Jahre später stehe dort ein Betonbunker. Wäre man in Köln, spräche man von „Kölschem Klüngel“.

Andere Nutzer bedauern die Anwohner, die sich sogar am Wochenende das Geräusch von Kippladern anhören müssen. Darauf entgegnet ein weiterer Teilnehmer: „So ist das eben in einem Neubaugebiet, in dem noch gebaut wird. Sowas weiß man vorher.“

Die Stadt Dortmund will sich, wie berichtet, mit Hinweis auf ein schwebendes Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen nicht äußern.

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