Baustart für 72 neue Wohnungen

Ex-Straßenbahndepot

Eigentlich sollten die Wohnungen Anfang des laufenden Jahres 2016 schlüsselfertig übergeben werden. Da aber in den vergangenen Wochen gerade mal die Bodenplatte gegossen wurde, können Mieter frühestens zum Jahresende in den Neubau an der Klever Straße ziehen. Wir verraten, was genau geplant ist.

DORTMUND

, 28.02.2016, 15:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Baustart für 72 neue Wohnungen

Im Winkel zwischen Jülicher und Klever Straße entsteht die neue Wohnanlage auf dem Gelände des früheren Straßenbahndepots. Im Hintergrund zu sehen ist das „Westfalentor 1“, in dem seit 2005 die Wirtschaftsberater von Ernst & Young zu Hause sind.

Nach mehreren Anläufen hatten die Stadtwerke (DSW21) ihre rund 4200 Quadratmeter große Teilfläche auf dem früheren Straßenbahndepot am Schnittpunkt Märkische Straße/B1 im September 2014 verkauft. Käufer war der Projektentwickler „NCC Deutschland“ mit Dependancen in Köln und Düsseldorf. NCC baut dort jetzt ein Mehrfamilienhaus mit 72 Wohnungen.

Noch ist vom eigentlichen Gebäude nichts zu sehen, schon hat NCC das Projekt weitergereicht: Neuer Eigentümer und künftiger Vermieter wird die Kirchliche Zusatzversorgungskasse (KZVK) Rheinland-Westfalen mit Sitz am Schwanenwall – der Kaufvertrag wurde im September 2015 unterschrieben. Einen Monat später begannen die Arbeiten, sodass Fertigstellung und Übergabe nun für Ende 2016 geplant sind.

Vorgesehen ist ein drei- bis viergeschossiger Wohnkomplex, der im Rücken des bestehenden Bürogebäudes „Westfalentor 1“ liegt und an die Jülicher und an die Klever Straße grenzt. Zur Klever Straße hin entsteht auch der Eingangsbereich, der in Form eines Innenhofes ausgestaltet werden soll. 

Vermietung startet bald

Geplant ist eine Blockrandbebauung, die den vorhandenen Bäumen am Straßenrand ausreichend Platz lässt: Sie sollen erhalten bleiben, verspricht NCC. Das Gros der Wohnanlage wird aus Zwei- und Dreizimmer-Wohnungen bestehen, ergänzt um einige Vier-Raum-Wohnungen. Die Vermietung ist Sache des neuen Eigentümers, der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse. Sie soll in den nächsten Wochen starten.

Wer zur Klever Straße zieht, muss sich um seine Mobilität wenig Gedanken machen: Die B1 liegt ebenso wie die Stadtbahn nur einen Steinwurf entfernt. Und natürlich stehen den künftigen Mietern auch Stellplätze zur Verfügung: 53 Autos sollen in einer noch zu bauenden Tiefgarage Platz finden.

Tiefgaragenplätze sind teuer

Das entspricht einem Schlüssel von 0,7 Stellplätzen pro Wohnung. „Dank der außergewöhnlich guten Anbindung an den ÖPNV werden nicht alle Mieter einen Stellplatz beanspruchen“, heißt es bei NCC. Es gibt noch einen anderen Grund: Tiefgaragenplätze sind teuer. Je weniger der Investor baut, desto niedriger seine Kosten. 

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