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Baustelle zum Ausbau des Pleckenbrinks in Wickede ist beendet

rnPleckenbrink

Der untere Bereich des Pleckenbrinks in Höhe der Meylantsiedlung wirkt freundlich und sauber. Der Ausbau der Straße ist fertiggestellt. Und es gibt weitere positive Begleiterscheinungen.

Wickede

, 16.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Auf den Ausbau des Pleckenbrinks haben die Wickeder lange gewartet. Nun ist es vollbracht. Das Stück zwischen Ebbinghaus- und Rauschenbuschstraße hat eine neue Fahrbahndecke erhalten und ist erheblich verbreitert worden, damit der Begegnungsverkehr zwischen Bus und Auto problemlos möglich ist.

Das freut die beiden SPD-Politiker Dirk Sanke (Bezirksvertretung) und Friedhelm Sohn (Rat). Laut Dirk Sanke hatte die Bezirksvertretung den Ausbau Ende 2015 beschlossen, im Januar 2019 ging‘s schließlich los. Vor diesem Ausbau war der Pleckenbrink vor allem im unteren Bereich in der Nähe der Meylantsiedlung nicht viel mehr als ein besserer Feldweg. Die Meylantsiedlung ist erst in den 60er-Jahren entstanden. Problematisch sei die Verkehrssituation dort aber erst in der 80ern geworden, sagt Dirk Sanke: Seit 1981 fährt eine Buslinie durch den Pleckenbrink. Die schweren Busse sorgten nicht nur für Schäden auf der Fahrbahn, auch war es zu eng für den Begegnungsverkehr zwischen Bus und Auto.

„Gehweg ist für dieses Straßenstück nicht vorgesehen“

Einige Anwohner merken an, dass es auch nach dem Ausbau keinen Gehweg gebe. Den habe es dort allerdings noch nie gegeben, sagt Sanke, und das Straßenstück zwischen Meylantstraße und Rauschenbuschstraße sei auch gar nicht für Fußgänger vorgesehen. Die haben schließlich schon mit der Meylantstraße eine Möglichkeit, vom Pleckenbrink in die Meylantsiedlung abzubiegen. Allerdings könne man darüber nachdenken, so Sanke, einen Fußweg (der sogar jetzt schon als Trampelpfad vorhanden ist), von dem Weg Richtung Wickeder Straße zur Meylantsiedlung anzulegen.

Baustelle zum Ausbau des Pleckenbrinks in Wickede ist beendet

Der Parkplatz der Kleingartenanlage Fritz Henßler ist gesäubert worden. © Andreas Schröter

Friedhelm Sohn und Dirk Sanke begrüßen auch, dass die Arbeiter die Grünfläche und den Parkplatz der Kleingartenanlage Fritz Henßler gesäubert und von Wildwuchs befreit haben. „Wenn irgendwo Wildwuchs beschnitten wird, gibt es ja immer auch gleich einen Aufschrei“, so Sanke, „aber was dabei vergessen wird, ist, dass auch schnell Pflanzen nachwachsen können, die vormals von anderen unterdrückt worden sind.“ Am Pleckenbrink beispielsweise gedeihe gerade der Bärlauch: „Den können Sie so pflücken und in Ihren Salat schneiden“, sagt er. Früher sei gerade dieser Bereich auch häufig als wilde Müllkippe missbraucht worden.

Auch die Holzmasten in diesem Bereich sind durch moderne LED-Leuchten an Stahlrohrmasten ersetzt worden. Insgesamt macht der gesamte Bereich nun einen viel freundlicheren und saubereren Eindruck als zuvor.

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