Baustelle am Wall wird zur Geduldsprobe

Vorarbeiten für Baum-Neupflanzungen

Autofahrer müssen sich auf dem Königswall und Burgwall noch etwas länger in Geduld fassen. Die Baustelle, die dort seit Dienstag zwischen Hansastraße und Kuckelke für ein Nadelöhr mit teilweise nur einer Fahrspur und damit für lange Staus sorgt, wird noch bis Ende nächster Woche Bestand haben.

DORTMUND

, 22.06.2017, 17:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Baustelle am Wall wird zur Geduldsprobe

Die Bauarbeiten mit Bodenuntersuchungen machen den Königswall und Burgwall zum Nadelöhr.

Auf der Internet-Seite des städtischen Tiefbauamtes war ein Ende der Arbeiten bis Freitag (23.6.) angekündigt. Jetzt soll bis zum 30. Juni, also Freitag nächster Woche, gearbeitet werden. Am Donnerstag lieferte die Stadt auf Nachfrage auch die Hintergrund-Infos zu der Baustelle.

Demnach werden im Bereich des Wall-Mittelstreifens an sechs Stellen bis zu zwei Meter tiefe Schächte ausgehoben, um den Boden untersuchen zu können.

Anlass sind die geplanten Baum-Neupflanzungen im gesamten Wallbereich, mit denen die erkrankten Rosskastanien ersetzt werden sollen. Um gute Standortbedingungen für die neuen Bäume zu schaffen, ist geplant, den Boden im Mittelstreifen auszutauschen.

Bei den Erdarbeiten vor Ort ist übrigens auch ein Archäologe. Denn es ist nicht auszuschließen, dass man im Wallbereich auf Relikte aus der Stadtgeschichte stößt. Bei möglichen Funden könnte es dann weitere Zeitverzögerungen für die Baustelle geben, kündigt die Stadtverwaltung am Donnerstag an.  

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