Baustelle: Westricher Straße für ein Jahr gesperrt

Ortskern Lütgendortmund

Die Westricher Straße, wichtige Verbindung zwischen Lütgendortmund und Westrich, muss wegen Bauarbeiten von der nächsten Woche an in Lütgendortmund abgeriegelt werden - und das für rund ein Jahr. Wir erklären, was gebaut wird und zeigen auf einer Karte, wo genau die Sperrung liegt.

LÜTGENDORTMUND

14.03.2016, 13:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Grund für die Sperrung: das Baugrundstück an der Westricher Straße liegt gegenüber der evangelischen Kirche Lütgendortmund. Hier entstehen zwei Neubauten.

Der Grund für die Sperrung: das Baugrundstück an der Westricher Straße liegt gegenüber der evangelischen Kirche Lütgendortmund. Hier entstehen zwei Neubauten.

Vom nächsten Dienstag (22. 3.) an können Autos und Fußgänger von der Lütgendortmunder Straße nur noch bis zur Polizeiwache an der Westricher Straße fahren bzw. gehen. Dahinter wird die Straße bis zur Einmündung Theresenstraße abgeriegelt. „Diese Maßnahme war alternativlos“, berichtet Frank Müller von der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Lütgendortmund. „Denn aufgrund seiner Berglage hat das Grundstück an keiner anderen Stelle einen Straßenanschluss.“

Autofahrer, die in Richtung Feldgarten oder Westrich wollen, müssen also künftig eine Umleitung über die Idastraße und die Martener Straße oder aber über die Westermannstraße nehmen. „Die Sperrung wird ausgeschildert“, so Müller, der die Baulücke nach dem Abriss im März 2013 gern zeitnaher geschlossen hätte. Doch die Planungen zogen sich in die Länge. Wünsche der Stadt und der Nachbarn mussten unter einen Hut gebracht werden. Erst im September 2015 lag der Genossenschaft eine Baugenehmigung für ihre barrierefreie Wohnanlage vor.

Dieser Abschnitt wird gesperrt:

Zwei neue Gebäude und Platz für Gewerbe

Entstehen soll ein viergeschossiges Gebäude zur Westricher Straße hin und ein zweigeschossiges Gebäude im dahinter liegenden Teil des Grundstücks. Im vorderen Haus finden zwölf, im dahinter liegenden Gartengebäude 18 Wohnungen Platz. Zur Westricher Straße hin stehen im Erdgeschoss zudem Räume für Gewerbe zur Verfügung.

In den Obergeschossen des vorderen Gebäudes, die per Aufzug erreichbar sind, gibt es Dachterrassen oder Loggien, im hinteren Balkone beziehungsweise Dachterrassen. Die Gebäude sind mit modernster Energietechnik ausgerüstet. Alle Wohnungen erhalten eine kontrollierte Wohnraumbelüftung.

Kosten betragen rund 4,5 Millionen Euro

Rund 4,5 Millionen Euro lässt sich die Genossenschaft den Neubau kosten. „Wir fühlen uns dem Ort verbunden und wollen optisch sowie von der Bausubstanz etwas Hochwertiges für Lütgendortmund schaffen“, sagt Andreas Lieven, Vorstandsmitglied der Baugenossenschaft.

 

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