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Baustellen im Zoo: Karte zeigt, wo aktuell noch Tiere zu sehen sind

Die Stadt Dortmund investiert einen Millionenbetrag in den Zoo Dortmund. Der wiederum ist deshalb von Baustellen durchzogen. Eine neue Übersichtskarte zeigt, wo es dennoch Tiere zu sehen gibt.
Der Zoo Dortmund ist ein beliebter Touristenmagnet. Aktuell können jedoch bei weitem nicht alle Tiere beobachtet werden. Grund sind umfangreiche Umbauarbeiten (Archivbild). © Schaper
Eine Karte des Zoos, gibt einen überblick über die momentanen Baustellen.
Eine Karte des Zoos, gibt einen überblick über die momentanen Baustellen. © Zoo Dortmund © Zoo Dortmund

Aktuell gleicht der Dortmunder Zoo in Teilen mehr einer Baustellenlandschaft als einem Tierpark. Zusammen mit den aktuellen Corona-Einschränkungen haben die Baumaßnahmen zur Folge, dass einige Tiere derzeit nicht von den Besuchern besucht werden können.

Grund für die vielen Baustellen ist das Zukunftskonzept „Zoo Dortmund 2023“. Für dieses Konzept habe die Stadt Dortmund insgesamt 31 Millionen Euro in den Zoo investiert, so der Tierpark auf Facebook. Mit etwas Glück könne man als Besucher derzeit dennoch rund 100 der 172 im Zoo gehaltenen Tierarten beobachten.

Auf Facebook hat der Zoo nun auch eine Übersichtskarte veröffentlicht, die den Besuchern dabei helfen soll, sich trotz Baustellen bestmöglich im Zoo zu orientieren.

In diese Projekte und Gehege fließen die Umbau-Millionen:

Gegenüber den Trampeltieren soll mit der „Krabbelkiste“, deren Verkleidung der „Förderverein Kinder und Zoo Dortmund“ finanziert hat, derzeit ein Arbeitsplatz für die Zoopädagogik entstehen.

Zwischen Trampeltieren und der Außenanlage des Regenwaldhauses „Rumah hutan“ ist mit dem Waldkiosk eine neue gastronomische Einrichtung entstanden, die mittlerweile bezugsfertig ist.


Auf Initiative des „Fördervereins Kinder und Zoo Dortmund“ wird derzeit das alte Bärengehege umgebaut und erweitert. Das neu entstehende Gehege soll, in Einklang mit einem Südamerika-Schwerpunkt, auf die Haltung und Zucht der bedrohten Andenbären ausgerichtet werden.

Zeitnah sollen auch die Bauarbeiten der neuen Robbenanlage beginnen, weshalb es im Rahmen nötiger Vorbereitungen bereits jetzt schon zwischenzeitig zu vorübergehenden Absperrungen kommen könne.

So soll die Robbenanlage aussehen, wenn sie fertig ist. © Zoo Dortmund © Zoo Dortmund

Die neue Robben-Anlage sei mit 12,39 Millionen Euro das mit Abstand teuerste und größte Projekt im Rahmen des Zukunftskonzepts „Zoo Dortmund 2023“.

Als Ausweichquartier wurde für die Robben während der Zeit des Neubaus die Außenanlage der Riesenotter umgebaut, welches die Kalifornischen Seelöwen und Südamerikanischen Seebären bald beziehen könnten.

Zwischen dem Restaurant Peacock am Spielplatz und der Südamerika-Wiese entstehen derzeit neue Toiletten.

Im Raubtierhaus – künftig „Löwenhaus“ – solle mit einem Rudel Löwen nur noch eine Großkatzen-Art gehalten werden und nicht mehr wie vor 2014 auf der einen Seite Löwen und auf der anderen Seite Tiger.

Bei den Löwen tut sich was. © Zoo Dortmund © Zoo Dortmund

Hinter der großen Afrika-Anlage, zwischen Giraffen und Nashörnern, entsteht derzeit ein Haus für Spornschildkröten.

Auf Initiative der Zoofreunde Dortmund entsteht im und am Giraffen-Haus ein Gehege für Wüstenfüchse unter dem Namen Fenneks.

Diese Grafik zeigt, wie das neue Gehege für die Wüstenfüchse aussehen soll. © Zoo Dortmund © Zoo Dortmund

Die alte Australien-Voliere wurde komplett abgerissen und eine neue Voliere mit Innenbereich errichtet.

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