Baustellen in der Dortmunder Innenstadt: Hier haben Autofahrer neue Probleme

rnStaus in Dortmund

Viele Baustellen rund um den Wall sorgen für Staus in der Innenstadt. Bereits am Wochenende (25./26./27.10.) gibt es neue Umleitungen. Dafür werden an einigen Stellen Baustellen aufgehoben.

Mitte, Nordstadt

, 25.10.2019, 13:14 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es ist der 18. August, an dem in Höhe der Unionstraße 4 ein Wasserrohrbruch die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21) auf den Plan ruft. Mitarbeiter des Tochterunternehmens Dortmunder Netz (Donetz) GmbH beschließen nach ersten Sicherungsarbeiten, ein Rohr auf einer Länge von knapp 100 Metern auszutauschen.

Seitdem hat es immer wieder Rückstaus und nervige Wartesituationen gegeben – besonders zu Stoßzeiten wie dem Feierabendverkehr. Weil es auch auf der Brinkhoffstraße Leitungsarbeiten gab, konnte man zudem vom Wall aus nicht auf diese Straße abbiegen.

Große Erleichterung für den Stadtverkehr

Jetzt heißt es wieder „Freie Fahrt“, wie Jana-Larissa Marx von der DEW-Unternehmenskommunikation auf Anfrage mitteilt. Man kann also wieder auf die Brinkhoffstraße abbiegen – eine große Erleichterung für den Autoverkehr auf dem Wall und den umliegenden Straßen.

„Wir haben auf der Brinkhoffstraße neue Fernwärmeleitungen verlegt“, erläutert Marx. Die Verlegung sei Teil des Projekts „Westtrasse“, bei dem es um eine klimafreundlichere Umstellung der Wärmeversorgung ginge. „Das zieht sich auch am Wall weiter entlang über die Quartiere in der westlichen Innenstadt“, sagt die Pressesprecherin.

Auch der Wasserrohrbruch an der Unionstraße ist behoben. „Die Straße ist freigegeben worden und der Verkehr fließt in beide Richtungen“, sagt Jana-Larissa Marx.

Arbeiten an der Bornstraße

An der Bornstraße hingegen erfolgen neue Oberflächenarbeiten, und zwar im Kreuzungsbereich Born-, Glückauf- und Juliusstraße, wie Pressesprecher Ole Lünnemann von der Donetz GmbH mitteilt.

Von Freitag (25.10., 21 Uhr) bis Montag (28.10., 5 Uhr) wird hier der Verkehr in beiden Richtungen jeweils über die Außenfahrbahnen der Bornstraße geführt. „Entsprechende Umleitungen sind ausgeschildert“, schreibt Lünnemann.

Der Fußgängerweg bleibt – die Parkplätze können nicht genutzt werden

Aktiv gearbeitet wird dabei lediglich in der Nacht von Freitag (21 Uhr) bis Samstagmittag (circa 13 Uhr). Wer sich danach über eine abgesperrte Straße ohne Bauarbeiter wundert: Nach den Bauarbeiten „muss die Absperrung noch ohne aktive Bautätigkeit stehen bleiben, damit der Asphalt abkühlen kann“.

Für Fußgänger soll sich nichts ändern, so der Pressesprecher. „Die Verlegung erfolgt von der Eisenstraße bis zur Bornstraße 284 in offener Bauweise im Gehweg. Die Fußgängerführung wird aufrechterhalten.“ Allerdings könnten die Parkplätze an der Trasse nicht genutzt werden.

Im Frühjahr 2020 startet dann der zweite Bauabschnitt an der Bornstraße, teilt die Donetz GmbH mit. „Hier wird Donetz auf einer Länge von 2,9 Kilometern Mittelspannungskabel bis zur Feineisenstraße in Dortmund-Eving legen.“

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