Baustellen und Sperrungen, die Autofahrer besonders nerven

rnBaustellen in Dortmund

Zurzeit gibt es eine Flut von Baustellen im Stadtgebiet. Manche werden nach kurzer Zeit abgeräumt, andere bleiben für Monate - ein Überblick über Baustellen, die Bürger besonders nerven.

Dortmund

, 01.08.2018, 16:11 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kanalarbeiten, das Verlegen von Versorgungsleitungen, Fahrbahn-Sanierungen und die Überprüfung von Bombenverdachtspunkten - unter den mehr als 50 Baustellen im Stadtgebiet gibt es einige, unter denen Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger besonders leiden.

Nach einer entsprechenden Nachfrage über Facebook liegt zum Beispiel die Hagener Straße in Kombination mit der B54 beim Nervfaktor ganz weit vorn. Leser sprechen von „der Hölle“. „Alle Hauptstraßen nach Herdecke abgeschnitten...Täglicher Horror...Hin und zurück“, schreibt zum Beispiel Olaf Greif.

Kreuzung komplett gesperrt

Bis zum 28. August ist die Hagener Straße zwischen Gotthelfstraße und Olpketalstraße in Höhe der Eisenbahnbrücke wegen Arbeiten an Versorgungsleitungen gesperrt. Eine Umleitung über Zillestraße, Holtbrügge, Kirchhörder Straße und Olpketalstraße ist ausgeschildert.

Die Hollmannstraße ist nur auswärts in Richtung Hagener Straße befahrbar, wird aber auch bei Arbeiten direkt im Kreuzungsbereich für den Straßenverkehr komplett gesperrt. Die Zufahrt zwischen der Olpketalstraße und der Hagener Straße bleibt während der Bauarbeiten bestehen.

Gleichzeitig läuft der zweite bis fünfte Bauabschnitt zur Sanierung der B54. Den ersten Bauabschnitt hat der landeseigene Straßenbetrieb Straßen.NRW am 26. Juli beendet. Aktuell ist die B54 noch bis zum 6. August in Richtung Herdecke zwischen der A45 und Viermärker Weg gesperrt. Die Fahrtrichtung Dortmund bleibt offen. Ebenfalls in Richtung Herdecke ist die Zufahrt von der B54 auf die A45 in Richtung Oberhausen gesperrt. Bis zum 24. August folgen drei weitere mit Sperrungen verbundene Bauabschnitte.

Bomben-Verdachtsflächen werden überprüft

An der Ardeystraße gegenüber der Handwerkskammer ist noch bis zum 10. August Geduld gefordert. Untersucht werden hier einige Bomben-Verdachtsflächen. Wird etwas gefunden, dürfte es noch länger dauern.

Auch an der Mallinckrodtstraße liegt ein Bomben-Verdachtspunkt. Deshalb ist sie insgesamt vier Wochen lang, voraussichtlich noch bis zum 27. August, in Fahrtrichtung Innenstadt zwischen Speestraße und Scharnhorststraße voll gesperrt. Stadteinwärts werden zwei Umleitungen ausgewiesen:

  • U 1: Mallinckrodtstraße, Sunderweg, Treibstraße, Grüne Straße, Steinstraße und Leopoldstraße
  • U 2: Franziusstraße, Kanalstraße, Schäferstraße und Schützenstraße.

Außerdem gibt es auf der Mallinckrodtstraße im rechten Fahrstreifen stadteinwärts in Höhe der Anschlussstelle Huckarde eine Schadstelle am Fahrbahnübergang der Brücke. Die Arbeiten daran laufen bereits seit März und dauern noch bis zum 19. Oktober.

Vollsperrung auf der Semerteichstraße

Fahrbahnregulierungen sind an der Semerteichstraße zwischen Rathenaustraße und Willem-van-Vloten-Straße der Grund, dass es hier noch bis zum 28. August zu Verkehrsbehinderungen durch eine Fahrbahneinengung kommt. Von Mittwoch (1.8.) bis einschließlich Montag (6.8.) ist eine Vollsperrung erforderlich. Umleitungen sind ausgeschildert.

Andreas Wings nerven die Bauarbeiten an den Lärmschutzwänden auf der A40/B1 im Bereich der Schnettkerbrücke. Doch hier ist nach anderthalb Jahren ein Ende in Sicht. Straßen.NRW rechnet mit Fertigstellung der Lärmschutzwände bis Ende dieser Woche, also um den 6. August.

Die Summe macht‘s

Es sind nicht allein die einzelnen Baustellen, die die Verkehrsteilnehmer nerven, sondern die meisten stöhnen unter der Summe der Baumaßnahmen. Facebook-User Martin Danne vermutet: „Projekte müssen noch im Bewilligungszeitraum begonnen werden, damit es Fördermittel gibt.“

„Ich habe das Gefühl ganz Dortmund ist eine Baustelle!“, schreibt auch Maik Hallmann.

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