Rundholz baut und baut – ohne dass Patienten es groß merken

rn75 Jahre Bauunternehmung

Die Bauunternehmung Rundholz ist heute ein Spezialist für Umbauten bei laufendem Betrieb. Das ist gerade in Krankenhäusern kompliziert. Seit 75 Jahren gibt es die Firma bereits in Dortmund.

Dortmund

, 15.07.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Name Rundholz steht in Dortmund seit Jahrzehnten für Bau und Beton. In diesem Monat feiert die Bauunternehmung aus Brackel ihr 75-jähriges Bestehen. „Der schlüsselfertige Umbau bei laufendem Betrieb ist heute unsere Kernkompetenz und unser Hauptgeschäft“, erklärt Geschäftsführer Stefan Rundholz, der heute in dritter Generation den Familienbetrieb leitet.

Krankenhäuser, Kaufhäuser und Verwaltungen baut das Dortmunder Traditionsunternehmen unter den erschwerten Bedingungen des laufenden Betriebs um – also Gebäude, die man für eine Sanierung nicht einfach schließen kann.

Dies erfordert einen deutlichen Mehraufwand gegenüber Bauvorhaben bei nicht genutzten Gebäuden. Die Anforderungen an die Ausführung und Termintreue sowie reibungslose Abläufe auf den Baustellen sind hier besonders hoch.

Daher setzt Stefan Rundholz bewusst auf eigene Architekten, Bauingenieure sowie Handwerker aller dem Rohbau verwandten Ausbaugewerke. Am Firmensitz an der Obersten-Wilms-Straße 15d beschäftigt die Rundholz-Bauunternehmung heute 100 fest angestellte Mitarbeiter.

Peter Rundholz startete 1945 als Einmannbetrieb

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1945 durch Ofenmaurermeister Peter Rundholz. Er startete zunächst als Einmannbetrieb in Körne und beschäftigte schnell fünf Mitarbeiter. Unter der Regie seines Sohnes, dem Dipl.-Ing. Hanspeter Rundholz, der 1967 die Geschäftsleitung übernahm, entwickelte sich die Firma zu einem kompetenten Partner für die Realisierung auch größerer Objekte im Wohnungs-, Industrie- und Verwaltungsbau.

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Stefan Rundholz, ebenfalls Diplom-Ingenieur, trat 1997 in den Familienbetrieb ein und richtete gemeinsam mit seinem Vater Hanspeter das Unternehmen neu aus. Gezielt erweiterte er die vorhandenen Kompetenzen für den schlüsselfertigen Umbau bei laufendem Betrieb und erbringt heute als Generalunternehmer sämtliche Bauleistungen aus einer Hand.

Der 2019 fertiggestellte Erweiterungsbau der Volkswohl Bund Versicherungen in der Dortmunder City gehört zu den jüngsten Vorzeigeprojekten des Unternehmens Rundholz.

Der 2019 fertiggestellte Erweiterungsbau der Volkswohl Bund Versicherungen in der Dortmunder City gehört zu den jüngsten Vorzeigeprojekten des Unternehmens Rundholz. © Li Ma Photography

Um die Stärken des Familienunternehmens wissen mittlerweile sehr viele Krankenhäuser aus der Region. Mehr als 60 von ihnen stehen heute auf dessen Referenzliste. „Bei diesen Spezialimmobilien müssen bis zu 70 verschiedene Gewerke perfekt ineinandergreifen“, erläutert Stefan Rundholz. Sämtliche Arbeiten werden so geräusch- und staubarm wie möglich ausgeführt, um die Ruhe der Patienten und die Arbeit des Klinikpersonals zu gewährleisten.

Aus den erworbenen Kompetenzen rund um den Krankenhausbau entwickelte Stefan Rundholz die Spezialisierung auf den Bau von Strahlentherapie-Zentren. Bis heute hat der Familienbetrieb neun moderne Zentren für Strahlentherapie gebaut, unter anderem für das Dortmunder St. Josefs-Hospital.

Rundholz baute unter anderem auch das U um

Längst nicht nur auf die Krankenhausbauten, sondern auch auf zahlreiche andere Um- und Anbauten ist man bei Rundholz stolz. Zu den bedeutenden Referenzprojekten in Dortmund gehören das Dortmunder U, Anson’s und die Filiale von Galeria Karstadt Kaufhof am Westenhellweg, das „Stadtfenster Dortmund“ an der Hansastraße oder der neu gestaltete Dustmann-Store im Herzen von Hombruch. Zu den jüngsten Vorzeigeprojekten zählt der 2019 fertiggestellte, vierstöckige Erweiterungsbau der Volkswohl Bund Versicherungen am Südwall.

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Seit seiner Gründung ist der Familienbetrieb stark gewachsen. Das Verwaltungsgebäude wurde viermal auf insgesamt 700 Quadratmeter Bürofläche erweitert. Das Betriebsgelände im Gewerbegebiet Brackel wurde schrittweise auf rund 7000 Quadratmeter Fläche vergrößert. Dort ist auch der Fuhr- und Maschinenpark untergebracht: mit eigenen Fahrzeugen und Geräten sowie einer Werkstatt, die eine besonders hohe Flexibilität und kostengünstige Abwicklung der Bauvorhaben ermöglichen.

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