Bei Schmerzen nur in der Nase bohren

DORTMUND Was für seltsame Sitten auf dem Planeten Olaressi: Wenn der Trainer auf dem Sportplatz das Kommando zum Loslaufen gibt, ringen die Bewohner miteinander. Und statt zu springen rennen die Leute wie wild durch die Gegend...

von Von Andreas Wegener

, 11.02.2008, 17:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am ersten Tag der Aktionswoche besuchte die Klasse 3a der Stifts-Grundschule in Hörde einen Workshop mit Schauspielerin Susanne Wilhemina.

Am ersten Tag der Aktionswoche besuchte die Klasse 3a der Stifts-Grundschule in Hörde einen Workshop mit Schauspielerin Susanne Wilhemina.

Phantasie war bei den Schülern der "3a" der Hörder Stifts-Grundschule gestern gefragt - die Klasse durfte bei einem Workshop mit der bekannten Dortmunder Schauspielerin Susanne Wilhelmina teilnehmen. Und die hatte sich - passend zum Thema "Fremde(s) verstehen" der gemeinsamen Aktionswoche von DEW 21 und Ruhr Nachrichten - lustige Aktionen zum Thema Fremdsein und Verständnis gemacht.

So mussten die Jungen und Mädchen zunächst ihren Mitschülern Dinge erklären, ohne Sprache zu benutzen. "Das war ganz schön schwierig, hat aber großen Spaß gemacht", sagt Iman (10). Dann erfuhr der Nachwuchs, dass es in der Welt ganz unterschiedliche Sitten gibt: "Wusstet ihr zum Beispiel, dass Eskimos sich zur Begrüßung die Nase reiben?", fragte die Schauspielerin. In kleinen Gruppen durften sich die Schüler anschließend selbst fremde Sitten ausdenken - dabei bewiesen die Kinder ein großes Maß an Kreativität: Auf dem Planeten Damundo besteht nicht nur "Hutpflicht" - bei Ohrenschmerzen empfiehlt der Arzt dort "einmal in der Nase bohren"... "Das war ganz schön schwer, sich einfach so etwas einfallen zu lassen", urteilt Lisa - die 9-Jährige will später selbst Schauspielerin werden.

Gemeinsam mit mehreren anderen Schulklassen hatten die Nachwuchsschauspieler zuvor im DEW 21-Kundencenter am Ostwall ein neues Theaterstück des Turbo-Prop Theaters angesehen - mehr dazu am Ende der Woche.

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